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18.06.2009

"Glücksfall für Oberauerbach"

Oberauerbach Von einem "Glücksfall für Oberauerbach" sprach Mindelheims stellvertretender Bürgermeister Herbert Kugler. Kirchenpfleger und Ortssprecher Georg Pfeifer freute sich über den "neuen Treffpunkt" und der frühere Ober-auerbacher Pfarrer Martin Schnirch bat um Gottes Segen für "alle, die sich künftig in diesen Räumen treffen".

Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem Festakt wurde der renovierte Pfarrstadel im Mindel-heimer Ortsteil Oberauerbach eingeweiht. Pater Geesan, zuständig für die Pfarreiengemeinschaft Ober-auerbach, und sein Vorgänger, Pfarrer Martin Schnirch, der jetzt in Wolfratshausen tätig ist, segneten Menschen und Gebäude.

Kirchenpfleger Georg Pfeifer erinnerte in seiner Rede an die wechselvolle Geschichte des Gebäudes: "Es wurde im Jahr 1835 errichtet. Die letzte Renovierung fand im Jahr 1914 statt und umfasste lediglich die Dachrinne. Der Pfarrstadel musste in den vergangenen Jahren sogar gesperrt werden, weil eine mögliche Einsturz-Gefährdung nicht auszuschließen war."

Gemeinsam mit dem daneben liegenden Pfarrhof und der Pfarrkirche bildet der Stadel eine architektonische Einheit. Das Ehepaar Sigrid und Peter Kern hat vor längerem Pfarrhof und Pfarrstadel erworben und zunächst den Pfarrhof renoviert. Dessen Wiedereröffnung wurde 2006 gefeiert. Schon damals hatte Kreisheimatpfleger Peter Kern der Pfarrgemeinde Oberauerbach zugesichert, er werde ihr Räumlichkeiten im zu diesem Zeitpunkt baufälligen Stadel für die Pfarrei zur Verfügung stellen.

"Glücksfall für Oberauerbach"

In rund 360 ehrenamtlichen Arbeitsstunden und finanziert durch Spenden renovierten die Oberauerbacher in Eigenleistung den Stadel, in dem nun ein schmucker Mehrzweckraum für Versammlungen, Chorproben, Treffen der verschiedenen kirchlichen Gruppen und weitere Aktivitäten der Pfarrgemeinde zur Verfügung steht. "Da auch der Wirt im Dorf aufgehört hat," sagte Pfeifer, "ist die Fertigstellung des Raumes im ehemaligen Pfarrstadel von großer Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt im Dorf."

Die Einweihungsfeier war der passende Anlass, um Danke zu sagen. Die Dankesworte gingen in erster Linie an das Ehepaar Kern für die Bereitstellung der Räume und an die vielen Helferinnen und Helfer, die zur gelungenen Renovierung beigetragen haben sowie die Spenderinnen und Spender.

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