Newsticker

Macron verkündet zweiten Lockdown für Frankreich

Justiz

28.03.2015

Griff in die Kasse

36-Jähriger stiehlt 1500 Euro

Weil er sich an den Tageseinnahmen eines Gastronomiebetriebs bedient hat, stand ein 36-jähriger Bad Wörishofer vor Gericht. Er gab zu, im Juni 2013 rund 1500 Euro behalten zu haben, statt mit dem Geld Rechnungen zu begleichen. Wegen dieser Untreue hat ihn die Staatsanwaltschaft nun angeklagt.

Hintergrund der Tat war eine „Beziehungskiste“: Seine einstige Lebensgefährtin war Inhaberin des Betriebs und hatte sich neu verliebt – was zu Problemen mit dem Angeklagten geführt hatte, der in dem Lokal gearbeitet hat. Es gab dabei auch Diskussionen über die Bezahlung und als der Mann die Frau vertrat und sich die Chance ergab, griff er wohl in die Kasse.

„Mit Ruhm bekleckert hat er sich nicht, es geht aber im Grunde um Wäschewaschen im privaten Bereich“, sagte sein Verteidiger Thomas Feichtinger. Er regte an, das Verfahren gegen eine Geldauflage einzustellen. Diesem Vorschlag kam Richter Nicolai Braun nach. Der 36-Jährige muss 1000 Euro an die Psychosoziale Beratungsstelle Memmingen zahlen. (home)

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren