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Konzert

07.02.2018

Großes Kino mit Musik

Das Faschingskonzert im Kursaal von Bad Wörishofen bot viel Abwechslung in Sachen Musik.
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Das Faschingskonzert im Kursaal von Bad Wörishofen bot viel Abwechslung in Sachen Musik.

Fasching und Klassik passt prima, das wurde in Bad Wörishofen deutlich

Magische Anziehungskraft auf Jung und Alt ging von der Einladung zum großen Faschingskonzert im Kursaal aus. Hochstimmung herrschte bereits beim zünftigen Einzugsmarsch der „Kneippilonia“ unter Leitung von Präsidentin Petra Mayer-Büchele.

Wahrhaft „opernballreif“ drehten sich die bezaubernde Prinzessin Anna Seemüller und ihr fescher Prinz Max Rösch im Walzertakt und schnappten sich mit ihren hübschen Gardemädchen anschließend für eine weitere Tanzrunde die Herren Dirigenten, die Leiterin der Tanzgruppen Claudia Sachon und den Vorstand der Stadtkapelle Florian Heiß. Der Fasching hatte Gäste und Akteure im dicht besetzten Kursaal voll im Griff. Nicht umsonst herrscht in der fünften Jahreszeit Ausnahmezustand, und so bestätigte sich, dass auch Klassik und Gaudi musikalisch hervorragend harmonieren.

Fantasievoll kostümiert präsentierten die Jungklassiker unter souveräner Leitung von Magnus Blank einen neu einstudierten Marsch ebenso perfekt wie den anspruchsvollen Hit „Bad Bad Leroy Brown“ von Jim Croce.

Die Jugendkapelle unter Leitung des charismatischen Dirigenten Winfried Probst im roten Show-Anzug überzeugte mit „Fluch der Karibik“ und einem herrlich klingenden ABBA-Medlay. Strahlende Kinderaugen beobachteten voller Bewunderung die fantasiereiche Minishow der „Kneippilonia“ und Claudia Sachons „Joy Jumpers“ und „Dance Nation“ zeigten anmutig und mit absoluter Körperbeherrschung, was sie drauf haben.

Doch es kam noch besser, denn was die Mädels der „Dance Connection“ leichtfüßig mit ihren Steppschuhen präsentierten, ließ die Gäste einfach nur staunen. Zu irischen Klängen und einer fantastischen Performance im Riverdance-Stil wurden große Emotionen geweckt, und die Faschingsgemeinde träumte sich im Nu auf die grüne Insel. Top-Entertainer Florian Heiß führte locker durch den Abend und kündigte den neuen Dirigenten der Stadtkapelle Rainer Wörz vielversprechend an: „Er ist – wie ich –jung, gut aussehend, muskulös und groß. Der Unterschied zu mir ist nur, dass er etwas von Musik versteht“. Die großartige Darbietung der Stadtkapelle unter Wörz begeisterte das Publikum. Außer der drei Spitzen-Kapellen mit zahlreichen Solieinlagen, sorgten Katrin Reiter, Markus Seitz und Florian Heiß mit ausdrucksstarkem Gesang für Abwechslung. (thess)

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