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Eröffnung

11.04.2014

Großes Lob für die neue Halle

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Am Tag der Turnhalleneröffnung stand natürlich der Sport im Mittelpunkt: Die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule in Ettringen präsentierten den Ehrengästen ein teils akrobatisches Programm.

Mit einem sportlichen Programm nehmen die Ettringer Schüler ihre neue Turnhalle in Betrieb. Pater Michael und Pater John segnen das Gebäude

Zur offiziellen Übergabe und Einweihung der neuen Ettringer Schulverbandsturnhalle hatten sich Lehrer und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule einiges einfallen lassen. Mit Bandgymnastik eröffneten Mädchen der 8. Klasse das Programm, bevor Rektor Stefan Bader in seiner Begrüßung einen Blick zurück warf auf die „turnhallenlose Zeit“.

Diese hätten alle als lange empfunden, umso mehr, als es sich beim Sport um das Fach ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Schüler handele. Architekt Herweg Wagner setzte noch ein wenig früher an, bei den ersten Planungen, die bis zurück in die 1990er Jahre datierten. Bei dem Vorhaben seien zahlreiche Voraussetzungen und Einschränkungen zu berücksichtigen gewesen, etwa die Wohnbebauung in unmittelbarer Nachbarschaft, nicht zuletzt aber, dass der neuen Halle zunächst die alte durch Abriss an gleicher Stelle weichen musste.

Bürgermeister Robert Sturm (CSU) zeigte sich glücklich, dass man hier den seltenen Fall eines tatsächlich komplett fertigen Bauwerks feiern könne. Zugleich lobte er die Einmütigkeit und das konstruktive Zusammenwirken aller an dem Projekt Beteiligten, der Mitgliedern des Gemeinderates ebenso wie des Architekten und seiner Mitarbeiter, der ausführenden Baufirmen und des Freistaats, der sich mit einem 25-prozentigen Zuschuss an den Gesamtkosten beteilige.

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Schulrat Alfred Eberle rückte mit einem Zitat des pädagogischen Vordenkers Johann Heinrich Pestalozzi die Bedeutung des Sports in unserer von eher „kognitiven Herausforderungen“ und Zivilisationskrankheiten geprägten Gesellschaft in den Fokus: „Wem es gelingt, Menschen durch Körperübungen leuchtende Augen zu schenken, der tut Großes auf dem Gebiet der Erziehung!“

Es blieb nicht bei diesen Worten. Die Schülerinnen und Schüler bewiesen im Programmverlauf die angesprochene Freude und den Spaß an körperlicher Bewegung, Spiel und Tanz. Seilspringen und Springen am Trampolin wurden geboten, sowie verschiedene Tanzvorführungen, und Jakob Lukas zeigte eine sehenswerte Einzelübung am Barren. Außerdem zeigte die Flötengruppe ihr musikalisches Können.

Pater Michael und Pater John spendeten zusammen mit Pfarrer Förster den kirchlichen Segen. Worte des Danks richtete Robert Sturm in seiner Funktion als Schulverbandsvorsitzender an seinen Stellvertreter Walter Wörle und an Schulverbandsrat Dauner, die beide in den Ruhestand gehen. Zum Abschluss enthüllten Rektor Bader und Schulrat Eberle noch ein Bild im Foyer, dass von Schülerinnen und Schülern selbst gestaltet worden war.

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