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Wohnungsgenossenschaft

04.11.2015

Großes Vorhaben im Visier

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Albert Wanner wurde zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrates der Wohnungsgenossenschaft Bad Wörishofen ernannt. Im Bild von links: Vorsitzender Andreas Stegmann, Albert Wanner, Klaus Holetschek und Geschäftsführer Ludwig Bäurle.
Bild: Klofat

Pläne für Bebauung des Grundstücks an der Türkheimer Straße in Bad Wörishofen vorgestellt

Bereits im Frühjahr könnte es losgehen, vorausgesetzt alle Genehmigungen sind bis dahin erteilt: Die Wohnungsgenossenschaft Bad Wörishofen plant die Bebauung des 3500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Türkheimer Straße in Bad Wörishofen.

Auf dem früheren Areal von Ulrichsheim und Allgäuer Hof sollen beim Bau einer Eigentumswohnanlage etwa 30 behindertenfreundliche Wohnungen von 42 bis 167 Quadratmeter Größe entstehen. Dazu kommen ungefähr 360 Quadratmeter Büroflächen. Die Geschäftsräume der Wohnungsgenossenschaft sollen dorthin verlegt werden.

Ludwig Bäurle, Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft, stellte bei der Mitgliederversammlung die Pläne vor. Die Genossenschaft hat das Grundstück vom vorherigen Eigentümer, dem Sozialverband VdK, erworben und bereits im März dem Stadtrat mitgeteilt, dass hier eine Wohnbebauung vorgesehen sei. Dafür wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, dessen Sieger nun feststeht.

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Neben diesem Vorhaben errichtet die Wohnungsgenossenschaft zur Zeit am Wertachweg ein Gebäude mit sechs Mietwohnungen und Bäurle sieht noch weiteren großen Bedarf in Bad Wörishofen. Er könne sich gut vorstellen, dass es aufgrund der aktuellen Situation auch im sozialen Wohnungsbau neue Impulse gibt: „Hier müssen die Signale von der Politik kommen,“ so Bäurle.

Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 107014 Euro schloss die Bilanz 2014 ab, die Vorstand Andreas Stegmann den Mitgliedern vortrug. Die Wohnungsgenossenschaft zählt aktuell 452 Mitglieder, 504 Wohnungen werden verwaltet.

Nach 40 Jahren im Aufsichtsrat schied Albert Wanner aus Altersgründen aus dem Gremium aus und wurde zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats ernannt. Altbürgermeister Klaus Holetschek, der ebenfalls aus dem Gremium ausschied, zählte in einer Laudatio die Leistungen Wanners auf. Auch der Geehrte selbst erinnerte an schwierige Zeiten: „Als ich 1975 mit dem damaligen Baureferenten des Stadtrates, Erwin Singer, in den Aufsichtsrat kam, stand die Genossenschaft vor dem Kollaps.“ Dass sie nun auf soliden und gesunden Beinen steht und mit Zuversicht nach vorn blicken kann, sei zum großen Teil mit Wanners Verdienst, so Holetschek.

Bei den Neuwahlen zum Aufsichtsrat wurde Peter Leinsle im Amt bestätigt. Neu sind Bernhard Oberstaller und Hans Hofmann. Oberstaller ist Leiter der städtischen Bauverwaltung und „somit bleibt die Wohnungsgenossenschaft ihrer Tradition treu, einen Vertreter der Stadt im Aufsichtsrat zu haben“, so Wanner. Hofmann ist bei der Firma Wild-Maier tätig und hat eine lange familiäre Verbindung mit der Wohnungsgenossenschaft. Sein Großvater war einer der Initiatoren für die Bebauung des früheren Flughafengeländes in der Gartenstadt durch die Genossenschaft.

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