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Haushalt

09.08.2017

Gut in der Spur

Bild: Bernhard Weizenegger

In Tussenhausen wachsen die Rücklagen, obwohl größere Investitionen anstehen. Diskussionsbedarf gibt es an anderer Stelle.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Marktgemeinderat Tussenhausen die Haushaltssatzung für das Jahr 2017 beschlossen. Zu den größten Ausgaben gehört dabei der Neubau des Feuerwehrhauses im Ortsteil Mattsies. Die Gesamtkosten in Höhe von 1,35 Millionen Euro sollen im Laufe der kommenden zweieinhalb Jahre gestemmt werden. Dem Bau des Gebäudes hatten die Markträte Ende April zugestimmt und sich für eine Variante mit zwei Garagen, Umkleiden, Aufenthalts- und Verwaltungsräumen sowie ausbaufähigen Mehrzweckräumen im Obergeschoss ausgesprochen. Auch der Bau einer neuen Fundushalle wird noch in diesem Jahr mit 215000 Euro zu Buche schlagen. Den entsprechenden Beschluss fasste der Rat einstimmig. In den Erwerb von Grundstücken wird die Gemeinde in den kommenden drei Jahren knapp 1,1 Millionen Euro investieren.

Sowohl am Schulgebäude in Tussenhausen als auch im Kindergarten in Zaisertshofen wird der Brandschutz verbessert und die Außenfassade gestrichen. Im Falle der Schule belaufen sich die Kosten dafür auf 300000 Euro, für den Kindergarten auf 200000 Euro. Für die Sportanlage in Zaisertshofen erhält der Turn- und Sportverein einen Zuschuss in Höhe von 140000 Euro.

Der Vermögenshaushalt der Marktgemeinde Tussenhausen schließt zum Jahresende mit Einnahmen in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro, der Verwaltungshaushalt mit 11,6 Millionen Euro. Die Gesamtrücklage beläuft sich auf 7,3 Millionen Euro. Für den flächendeckenden Breitbandausbau auf dem Gebiet der Marktgemeinde kalkuliert die Verwaltung insgesamt über zwei Millionen Euro ein. Über die Qualität der Arbeiten im Leitungsbau hat es in Tussenhausen und Zaisertshofen zuletzt Grund zur Reklamation gegeben. Einigen Ratsmitgliedern zufolge sei die Furche entlang des späteren Randsteins ungleichmäßig geschnitten und verringere so die Stabilität der Straße. Ein Mitarbeiter der Firma Pfaffinger, die mit dem Verlegen der Gas- und Glasfaserleitungen beauftragt ist, war dazu der Einladung von Bürgermeister Johannes Ruf in die Ratssitzung gefolgt. Den Ratsmitgliedern versicherte er, dass die Firma die Marktgemeinde erst nach makelloser Verrichtung des Auftrags verlassen werde. Entstandene Unterhöhlungen werde man sorgfältig dokumentieren und nacharbeiten.

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