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Unterallgäu/Schöneberg

09.07.2018

Helfer hatten den „Großbrand“ in Schöneberg im Griff

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Bei der Großübung in Schöneberg wurden auch die Zufahrten rund um den Bauernhof gesichert. Insgesamt waren rund 130 Helfer von elf Feuerwehren im Einsatz. Bei der Übung musste nicht nur ein brennender Stall gelöscht, sondern auch zwei Verletzte gesucht und geborgen werden.
Bild: Gutmann

Insgesamt 130 Kameraden von elf Wehren üben bei Schöneberg den Ernstfall. Atemschutz und Drehleiter im Einsatz.

Elf Feuerwehren mit über 130 Einsatzkräften kamen nach Schöneberg zu einem sogenannten „B5“, was heißt „Brand auf einem Bauernhof mit Personengefahr“. Angenommen wurde bei dieser Großübung, dass der Stall in Flammen stand. Zwei Personen waren vermisst und verletzt. Sie mussten von den Atemschutzträgern der Feuerwehr Pfaffenhausen gesucht und geborgen werden, was zum Glück schnell und reibungslos funktionierte. Der Kommandant der Feuerwehr Schöneberg, Patrick Kornegger, war Einsatzleiter für all die Feuerwehrleute, die aus Schöneberg, Hasberg, Loppenhausen, Breitenbrunn, Pfaffenhausen, Mindelheim, Salgen, Bronnen, Mörgen, und Kirchheim kamen, außerdem war die Feuerwehr aus Klosterbeuren mit ihrem Einsatzleitwagen dabei. Die Mindelheimer Feuerwehrmänner hatten ihre Drehleiter mitgebracht und löschten den Stall von oben.

Elf Feuerwehren aus dem Unterallgäu waren beteiligt

Die Wehren aus Hasberg, Bronnen, Pfaffenhausen und Loppenhausen bauten vier Pumpen an der Mindel auf und verlegten Wasserschläuche über die Wiesen, den Hang hinauf bis zum Hof. Nach etwa einer Stunde war es soweit und die Feuerwehrmänner konnten mit den Aufräumarbeiten beginnen. Bei der Abschlussbesprechung freute sich Einsatzleiter Kornegger über die gute Kommunikation während der Übung und dankte allen für ihr Kommen. Kreisbrandmeister Anton Schmid lobte die gute Vorbereitung und die zügige Personenrettung. Dass die längsten Leitungen von der am weitesten entfernten Wasserquelle zu der Mindelheimer Drehleiter gelegt wurden, kritisierte er, weil die Löscharbeiten von oben auf den Stall besonders wichtig gewesen seien. „Aber dafür üben wir ja, damit wir wissen, wo das Wasser ist“ und für die Zukunft könnte dies besser geplant werden. Kreisbrandmeister Heinzler merkte an, wie wichtig Schlauchbrücken seien, so dass Fahrzeuge schnell woanders hingefahren werden könnten. Auch Gräben, die wegen des hohen Grases nicht sichtbar seien, müssten gesichert werden, was aber gut gemacht worden sei, so Heinzler.

Schlauchreserven der verschiedenen Feuerwehren sollten erfasst und für alle schnell abrufbar sein. Auch Feuerwehrleute, die momentan nicht gebraucht würden, sollten sich an einem Platz versammeln, sodass sie bei Bedarf schnell zur Verfügung stünden, schlug Heinzler zur Verbesserung vor. Insgesamt war er aber sehr zufrieden mit der Übung, auch mit der schnellen Wasserentnahme für die Löscharbeiten.

Der Zweite Bürgermeister der VG Pfaffenhausen, Johann Weigele, betonte, dass dies die größte Feuerwehrübung überhaupt in Schöneberg gewesen sei und lobte die Feuerwehrmänner, auch weil so viele trotz der Fußball-WM gekommen seien. Danach gab es noch Freibier für alle und kameradschaftliches Beisammensein.

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