1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Hier wird nächstes Jahr im Unterallgäu gebaut

Unterallgäu

15.11.2018

Hier wird nächstes Jahr im Unterallgäu gebaut

Bei einer Rundfahrt informierten sich die Kreisräte über abgeschlossene und geplante Baumaßnahmen des Landkreises.
Bild: Stefanie Vögele, Landratsamt

Der Landkreis Unterallgäu saniert 2019 mehrere Straßen und auch eine Brücke wird erneuert.

Um das Straßennetz im Landkreis instandzuhalten, haben Mitglieder des Bau- und des Kreisausschusses in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig beschlossen mehrere marode Straßen zu sanieren. Sofern der Kreistag die Mittel dafür im Kreishaushalt bereitstellt, solle im kommenden Jahr hier gebaut werden:

Auch Mindelau und Dorschhausen sind von den Baumaßnahmen betroffen

Nachdem die Ortsdurchfahrt von Mindelau nach der Sanierung jüngst wieder für den Verkehr freigegeben wurde und auch ein Teilabschnitt der freien Strecke in Richtung Dorschhausen bereits ausgebaut wurde, soll im nächsten Jahr der zweite Bauabschnitt folgen. Wie der Leiter des Tiefbauamtes, Walter Pleiner, erläuterte, soll die Kreisstraße MN25 zwischen Mindelau und Dorschhausen auf einer Länge von 1,2 Kilometern ausgebaut und auf 6,50 Meter verbreitert werden. Um die Sichtverhältnisse zu verbessern, soll die Straßenführung zudem geringfügig verändert werden. Pleiner schätzt, dass die Bauarbeiten mindestens ein halbes Jahr dauern und rund 1,38 Millionen Euro kosten werden.

In Warmisried wird ausgebaut

In Warmisried soll die Straße vom Ort in Richtung Unteregg auf einer Länge von insgesamt 1, 25 Kilometern ausgebaut und von 5,50 auf sechs Meter verbreitert werden. Geplant sind zudem ein Gehweg, der innerorts – weil am Berg kein Platz dafür ist – hinter den Häusern dort vorbeigeführt werden soll, sowie ein Geh- und Radweg im Bereich der Facklermühle. Auch die marode Mindelbrücke soll im Zuge der Bauarbeiten erneuert werden. Insgesamt sind für das Projekt 1,8 Millionen Euro veranschlagt.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Der Landkreis Unterallgäu investiert in die Ortsdurchfahrt von Erisried Richtung Dirlewang

Im kommenden Jahr plant der Freistaat Bayern, die Staatsstraße 2013 in der Ortsdurchfahrt von Erisried auszubauen. In diesem Zuge will sich der Landkreis der Ortsdurchfahrt in Richtung Dirlewang annehmen. Die Straße ist teilweise sehr schmal, Gehwege fehlen. Für rund 690000 Euro soll dieser Zustand deutlich verbessert werden.

Als „sehr sportliche Aufgabe“ bezeichnete Kreisrat Werner Birkle (CSU) den Ausbau der Ortsdurchfahrt von Bad Grönenbach auf einer Länge von rund 600 Metern sowie den geplanten Gehweg. Denn gerade im Bereich der Zufahrt zum Hohen Schloss ist die Straße sehr schmal. Um eine Gehweg verwirklichen zu können, müssten die Anwohner bereit sein, Teile ihrer Vorgärten zu verkaufen. Aufgrund der Hanglage ist zudem eine Stützkonstruktion erforderlich. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sollen außerdem im Bereich der Sportanlagen Mittelinseln entstehen. Die Verwaltung rechnet für das Projekt mit Gesamtkosten von rund 1,25 Millionen Euro. An die Bauarbeiten will sich laut Pleiner auch der Markt Bad Grönenbach anschließen und seinerseits die Pappenheimer Straße in Richtung Schloss ausbauen.

Ziel in Amberg: Raser ausbremsen

Aufgewertet werden soll im kommenden Jahr der südliche Teil der Ortsdurchfahrt von Amberg. Ziel sei es laut Pleiner, die lange Gerade optisch und baulich so zu verändern, dass Autofahrer ein wenig ausgebremst werden. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde sollen im Rahmen der Dorferneuerung neue Gehwege angelegt und die Seitenflächen so umgestaltet werden, dass mehr Platz für Grün entsteht. Die bisherigen Busbuchten werden durch behindertengerechte Haltestellen ersetzt. Rund 600000 Euro wird das alles voraussichtlich kosten.

In der Sitzung sprachen die Kreisräte zudem mehrere Staatsstraßen an, die teils in einem katastrophalen Zustand seien. Roswitha Siegert (CSU) nannte etwa die Verbindung zwischen Türkheim und Tussenhausen, Michael Helfert (SPD) den Abschnitt von Tussenhausen über Zaisertshofen bis nach Spöck und Margot Walser (CSU) die Straße von Babenhausen nach Osterberg. Landrat Hans-Joachim Weirather versprach, die Verantwortlichen des Staatlichen Bauamtes in Kempten zur nächsten gemeinsamen Sitzung von Bau- und Kreisausschuss einzuladen. „Dann kann man’s ihnen persönlich sagen.“ Gleichzeitig dämpfte er jedoch allzu hohe Erwartungen: Auch das Staatliche Bauamt könne nur die Mittel verbauen, die ihm der Freistaat zur Verfügung stelle. (mz, baus)

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20IMG_0078.tif
Veranstaltung

Die Ritter schlagen in Türkheim ihr Lager auf

ad__pluspaket@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live, aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Plus+ Paket ansehen