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Bad Wörishofen

21.11.2020

Hilferuf beim Bädertag: Dramatische Lage für Bayerns Kurorte

Bad Wörishofens Altbürgermeister Klaus Holetschek ist mittlerweile Gesundheitsstaatssekretär. Er kündigte Hilfen für Bayerns Kurorte an.
Bild: Peter Kneffel/dpa

Plus Die Kurorte rechnen mit gewaltigen Verlusten in der Corona-Krise. Bad Wörishofens Altbürgermeister, der Staatssekretär Klaus Holetschek, kündigt 10 Millionen Euro des Freistaats an.

Der bayerische Heilbäder-Verband warnt vor einer Zahlungsunfähigkeit von Heilbädern und Kurorten. Beim 74. Bayerischer Heilbädertag, der erstmals in virtueller Form stattfand, gab es dazu deutliche Worte.

„Alleine bei den Kur- und Fremdenverkehrsbeiträgen haben wir bisher ein Minus von mindestens 10,4 Millionen Euro. Da sind die Folgen des zweiten Lockdowns noch gar nicht mit eingerechnet“, sagte der kommissarische Vorsitzende Alois Brundobler. Man rechne mit einem Ausfall von mehr als 20 Millionen Euro. Ohne eine zusätzliche staatliche Hilfe „geraten wir in existenzielle Nöte“, so Brundobler. Der Verband fordert einen Rettungsfonds. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sagte dazu, die Betriebe würden die aktuelle Belastungsprobe mit Unterstützung der Hilfsmaßnahmen von Freistaat und Bund meistern.

Staatssekretär Klaus Holetschek kündigte an, der Freistaat werde bayerischen Kurorten und Heilbädern zehn Millionen Euro aus dem Kommunalen Finanzausgleich für das Minus bei Kur- und Fremdenverkehrsbeiträgen zur Verfügung stellen. (m.he)

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