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Bad Wörishofen

24.06.2019

Ihr Ziel ist das Bürgermeisteramt

Regine Glöckner wird in Bad Wörishofen 2020  für das Bürgermeisteramt kandidieren.
Bild: Glöckner

Plus Mit Regine Glöckner wirft eine Bewerberin ihren Hut in den Ring, die in Sachen Bürgermeister-Wahlkampf bereits Erfahrung hat.

Wer bewirbt sich 2020 um das Bürgermeisteramt von Bad Wörishofen? Auf diese Frage gibt es nun eine weitere Antwort: Regine Glöckner wirft den Hut in den Ring. Die selbstständige Kreativ- und Kulturunternehmerin aus Bad Wörishofen ist 62 Jahre alt und hat in Sachen Bürgermeister-Wahlkampf schon Erfahrungen gesammelt.

Als Kandidatin der Freien Wähler holte sie vor zehn Jahren in Ottobeuren 43,3 Prozent der Stimmen gegen den Amtsinhaber Bernd Schäfer von der CSU (56,6 Prozent).

Danach war für Glöckner Schluss mit Politik. „Die Unterlagen von damals habe ich alle weggeworfen“, sagte sie unserer Zeitung. In den vergangenen Jahren hat Glöckner stattdessen ihre Mutter gepflegt, bis zu deren Tod. Wieder rauskommen, abschalten, war dann eigentlich ihr Plan. Doch schnell war die gebürtige Heidelbergerin wieder mitten im Geschehen, als Mitbegründerin der Bürgerinitiative Kneippjubiläum 2020 etwa. Oder als Stimme und Gesicht des Protests vieler Wörishofer gegen die Schließung des Kneippianums. An politisches Engagement habe sie dabei aber nicht gedacht, sagt Glöckner.

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Was Glöckner in Bad Wörishofen wieder zur Politik gebracht hat

„Allerdings wurde ich seither so oft und von so vielen Seiten darauf angesprochen, dass in mir die Idee einer eignen Liste reifte“, sagt Glöckner. „Team Kneippstadt“ ist der Titel dieser Liste – aus der nun eine Zusammenarbeit mit der SPD wurde. „Die SPD will sich erneuern“, sagt Glöckner. Deshalb wolle sie nun für eine Gemeinschaftsliste zur Bürgermeisterwahl in der größten Stadt des Landkreises Unterallgäu antreten. „Da wächst etwas Neues zusammen“, ist Glöckner überzeugt. Offiziell nominiert ist sie noch nicht. SPD-Mitglied ist sie ebenfalls nicht.

Zunächst will sich Glöckner im Gespräch mit möglichst vielen Bürgern ein Bild der Bedürfnisse machen. „Ich wünsche mir einen anderen Politikstil in dieser Stadt“ sagt sie.

Was im Falle einer Wahl ins höchste Amt der Kneippstadt auf sie wartet, weiß sie einzuordnen. „Das ist eine Herkulesaufgabe“, sagt Glöckner. Wie sie diese meistern will, wie ihre angekündigte Wahloffensive aussieht – das will sie am Wochenende bei einer Pressekonferenz erläutern. Vor Glöckner hatte erst Amtsinhaber Paul Gruschka (FW) erklärt, dass er 2020 erneut für das Bürgermeisteramt in Bad Wörishofen kandieren will. Beobachter rechnen derzeit damit, dass es dann mindestens fünf Bewerberinnen und Bewerber für den Chefsessel im Rathaus geben wird.

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