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In Mindelheim gibt's die D-Mark noch

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Kommentar Von Johann Stoll
28.11.2018

In Mindelheim kann man eine Zeitreise erleben. Unser Autor hat sich auf den Weg gemacht - und bringt Sie hoffentlich zum Schmunzeln.

Es war einmal vor grauer Vorzeit, da hieß die Bundeskanzlerin noch nicht Angela Merkel. Ältere unter uns werden sich vielleicht noch vage an diese Zeit aus der frühen Erdgeschichte erinnern (es war kurz nach der „Mindeleiszeit“). Bezahlt wurde in jenen Jahren noch mit Pfennig und Mark. Und der FC Bayern München war noch nicht zum Deutschen Dauer-Meister aufgestiegen.

Nun werden die besonders Aufmerksamen unter unseren Lesern mit Recht einwenden, dass das mit den Münchner Kickern in dieser Saison ja gerade nicht darauf hindeutet, dass dort Meisterschaftsprämien ausgezahlt werden müssten, ob nun in D-Mark oder Euro („Borussia Dortmund“). Mit dieser scharfen Zurechtweisung wird der Kolumnenschreiber leben müssen. Er verweist allerdings bescheiden auf den Umstand, dass auch ein Landespolitiker aus dem schönen Mindelheim schon das vorzeitige Ende der Kanzlerschaft von Angela Merkel heraufdämmern sah („Merkel muss weg !")

Und überhaupt: Wer kann schon sicher sein, dass es die D-Mark nicht mehr gibt? Wer in Mindelheim in einem ganz bestimmten Fachgeschäft einkauft und sich seinen Kauf quittieren lässt, der findet auch fast 17 Jahre nach Einführung des Euro auf dem Zettel kryptische Abkürzungen, die da lauten: „DM“ und „Pf“.

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