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31.03.2009

In der Mannschaft stark

Ettringen (doro) - In Ettringen geht es zurzeit heiß her. Die verschiedenen Lager müssen im Streit um das Heizkraftwerk der Firma Lang zusammenhalten. Bei der Ortshauptversammlung der CSU demonstrierten die Mitglieder Einigkeit und standen zu ihrem Vorstand und dem Bürgermeister.

Der Vorsitzende Ulrich Plukas ließ in seinem Bericht das Jahr 2008 Revue passieren. Die Landtagswahl, nach der man "schon mit schwerem Kopfweh aufgewacht" sei, die Bundestagskandidatur des Bürgermeisters Robert Sturm, der es immerhin bis zur Stichwahl mit dem Ostallgäu geschafft habe.

Die CSU-Ettringen zähle momentan 59 Mitglieder zwischen 22 und 85 Jahren; zwölf davon seien Frauen. Sein Motto: "Nur in der Mannschaft ist man stark" schien zu wirken, denn im Laufe des Abends konnte die Mitgliederzahl auf 60 aufgestockt werden; Michael Schmid war noch eingetreten.

Bei den anschließenden Wahlen der Vorstandschaft änderte sich kaum etwas. Ulrich Plukas wurde einstimmig zum alten neuen Vorsitzenden gewählt, sein Engagement hatte alle überzeugt. "Es ist gut, jemanden hinter sich zu haben, der sich voll einsetzt", meinte auch der Bürgermeister.

In der Mannschaft stark

Ulrich Kraus dankte als stellvertretender Vorsitzender ab. An seine Stelle trat Christian Müller, der in Zukunft zusammen mit dem wiedergewählten Peter Schneiderat dem Vorsitzenden unter die Arme greifen wird. Schriftführer Manfred Göster und Schatzmeisterin Corinna Göring erklärten sich ebenfalls dazu bereit, ihr Amt weiterhin auszuführen. Schließlich wurden noch die Beisitzer Erwin Doll, Markus Even, Wilfried Hartmann, Reinhard Galonske und Markus Maier gewählt. Auch die Kassenprüfer Rüdiger Faudt und Manuela Huber blieben im Amt.

Ulrich Plukas lobte die Junge Union für ihr Engagement und ihre Idee des Forums "Sag´s jetzt". Danach sprach er die aktuelle Diskussion um das Buchloer Gymnasium an. Türkheim müsse unterstützt und bestärkt werden. Das ganze Verfahren sei nicht nachvollziehbar. Durch solche Aktionen verliere die Politik an Verlässlichkeit.

Unumgänglich war das Thema Heizkraftwerk. Es sei gut, wenn die Menschen für etwas kämpften. Allerdings müssten sie dabei kompromissbereit bleiben und auch die Konsequenzen ihres Handelns im Blick behalten. Ein möglicher Verlust der Firma Lang führe zu vielen Arbeitslosen und anderen nachhaltigen Auswirkungen für Ettringen. "Unsere vorrangige Arbeit in den nächsten zwei Monaten ist es, die Menschen persönlich zu überzeugen und mehr Bauch- als Kopfargumente zu liefern. Mit Sachargumenten kommen wir nicht an die Menschen heran", bedauerte er.

Robert Sturm stimmte ihm zu. Es ginge weniger um die Frage des Wollens als um die rechtliche Zulässigkeit. "Was rechtlich in Ordnung ist, kann gebaut werden. In den zweiten Antrag der Firma Lang wurden 90 Prozent unserer bemängelten Punkte aufgenommen." Verärgert war er über die zunehmende Eskalation der Emotionen und der falschen Meinungen, die verbreitet würden.

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