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29.06.2009

In die Ferne seh'n ...

In die Ferne seh.n ... Abifeier 75 Abiturienten nehmen Abschied vom Joseph-Bernhart-Gymnasium von maria Schmid Türkheim "Oben auf dem Gipfel steh.n und in die weite Ferne seh.n, wir sind jung, das Leben schön! ...

Türkheim "Oben auf dem Gipfel steh'n und in die weite Ferne seh'n, wir sind jung, das Leben schön! Dankbar das Vergangne seh'n, wir sind jung, so lasst uns geh'n ins Leben!" Auf dem Gipfel ihrer 13-jährigen Schulzeit im Joseph-Bernhart-Gymnasium Türkheim standen in diesem Jahr 75 Abiturienten.

Sie sangen dieses Lied gemeinsam mit dem Wegzeichenchor Türkheim unter der Leitung von Irmgard Schorer beim ökumenischen Gottesdienst mit Diakon Gerhard Rummel von der katholischen Pfarrgemeinde Türkheim und Pfarrer Detlev Möller der evangelischen Kirchengemeinde Landsberg.

Janna Weimer und Stefanie Heimsch waren die Organisatorinnen. Sie hatten die Sporthalle in mit weinrot und weißen Farben geschmückten Festsaal verwandelt.

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Pfarrer Möller betonte, dass es nicht nur die "Leichtfüßler" gebe, die laufen und laufen würden, sondern auch die anderen, die sich anstrengen müssten. Doch beide würden es schaffen. Das Abiturzeugnis, so Diakon Rummel, sei "die Eintrittskarte für die Zukunft". Die Wege stünden offen, die Zukunft könne kommen.

Oberstudiendirektor Folkhart Glaser betonte: "Mit dem bestandenen Abitur soll Ihnen ja ein Zustand der Reife attestiert werden." Es sei schließlich nicht einfach, sich über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder prüfen zu lassen. Er bedankte sich bei den Eltern, die den Abiturienten "auf diesem Weg geholfen haben".

Und dass sie in den vergangenen Jahren viel "Mühe, Geduld und auch finanzielle Mittel aufwenden mussten, um den erfolgreichen Abschluss der gymnasialen Ausbildung zu ermöglichen."

Drei Gedanken gab er den Abiturienten mit auf den Weg: "Sammle und bewahre die Zeit" (Seneca an seinen Freund Lucilius); "Bewahren Sie sich Ihre Neugier" und "Haben Sie Mut zu Umwegen".

Der Verbandsvorsitzende des Zweckverbandes Gymnasium Türkheim und Landrat Hans-Joachim Weirather berichtete, wie es ihm vor 30 Jahren ergangen sei. Die Studienzeit sei die schönste seines Lebens gewesen. Er habe auskosten können, für sich selbst verantwortlich zu sein.

Elternbeirat Norbert Führer gratulierte den Abiturienten im Namen aller Eltern. Sie hätten auf diesen besonderen Tag hingearbeitet und nun kämen neue Herausforderungen: "Gehen Sie Ihren Weg!" Er zitierte den chinesischen Philosophen Konfuzius: "Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen".

Die Abiturienten brachten ihr Resümee der vergangenen 13 Jahre mit viel Humor auf einen Nenner: "ABIstokratie - der Adel geht, der Pöbel bleibt - JBG 2009". Elena Münnich und Benedikt Bächler zeigten bei diesem Rückblick viel Heiteres auf. Sie bedankten sich bei den Eltern, Großeltern, Geschwistern, Freunden, dem Direktor, den Lehrkräften, aber auch beim "besten Hausmeister Deutschlands", Harald Pleier, und dem Sekretariat mit "der überaus freundlichen Besetzung".

Für einen gesanglichen Höhepunkt sorgten Fabienne Machner, Sonja Silbernagl und Kilian Seifried. Die Besten der Abiturienten waren bei der Zeugnisübergabe: Sandrina Weber mit dem stolzen Ergebnis von 1,4. Marion Fischer, Annemarie Marek und Phuong Loan Nguyen erreichten den Notendurchschnitt von jeweils 1,5. Eine Mitgliedschaft bei der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erhielten durch ihre hervorragenden Leistungen Benedikt Ritter (Facharbeit Physik) und Stefan Schuster im Leistungskurs Physik. Für besondere Verdienste bekamen Jana Weimer Blumen und Steffen Fohr ein Buch. Elisa Rüge konnte für ihr Engagement der School-Dance United, die sie seit mehr als drei Jahren mit großem Erfolg leitet, den Joseph-Bernhart-Preis 2009 in Empfang nehmen.

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