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Tod eines Zweijährigen: Warum wir so berichtet haben

Kommentar Von Johann Stoll
21.04.2021

Ende März ist ein Zweijähriger im Mindelkanal ertrunken. Hier erklären wir, warum wir so zurückhaltend berichtet haben.

Über das Unglück vom 26. März hat die Mindelheimer Zeitung bewusst sehr zurückhaltend berichtet.

Wir haben diese Entscheidung aus Rücksicht gegenüber der betroffenen Familie getroffen, die den Verlust ihres Kindes erleben muss.

Berichtet hat die Zeitung ausschließlich verifizierbare Fakten.

Als in den sogenannten sozialen Medien Spekulationen über das Unglück auftauchten, hat die Redaktion wiederholt bei der Polizei nachgehakt und um Klärung gebeten.

Die Polizei hat keine Angaben zum Tod des Zweijährigen gemacht

Die Polizei hat zunächst keine weiteren Angaben gemacht und nicht bestätigen wollen, dass das Kind einer betreuten Kita-Gruppe angehört hat, die auf einem Spielplatz gespielt hat.

Nun haben sich Staatsanwaltschaft und der Träger der Kita geäußert (Mehr dazu hier: Zweijähriger gestorben: Tragisches Ende eines Kita-Ausflugs). Wie es zu dem tragischen Unglück gekommen ist, wird untersucht. Wir bitten alle mit Rücksicht auf alle Beteiligten, von voreiligen Schlüssen und Schuldzuweisungen abzusehen.

Der Familie gilt unser ganzes Mitgefühl.

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