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Kirchheim

15.11.2019

Info-Abend zum Umbau des Gasthofs zum Adler

Nicht unumstritten ist der Umbau des Gasthofs zum Adler in ein Gemeindehaus. Ein Kirchheimer beginnt nun, Unterschriften gegen das Projekt zu sammeln.
Foto: Gutmann

Der Kirchheimer Marktrat und die beteiligten Vereine reagieren auf die Kritik durch das Bürgerbegehren. Sie wollen nun über den Adler-Umbau informieren.

Der Kirchheimer Marktrat und die beteiligten Vereine haben auf das Bürgerbegehren gegen den Umbau des Gasthofs zum Adler reagiert (hier erfahren Sie mehr dazu: Unterschriften gegen den Adler-Umbau) und ein Informationsblatt verteilt. Sie schreiben darin von einer „einmaligen Chance“ und bitten die Bürger, das Begehren nicht zu unterstützen.

Alle Kirchheimer Markträte und mehrere Vereinsvertreter haben unterschrieben

Unterschrieben wurde die Sonderausgabe vom Bürgermeister und allen 14 Markträten sowie Vertretern des Blasorchesters, der Chorgemeinschaft Derndorf-Kirchheim, des Deutsch-Französischen Freundeskreises, der Fürstlich Fugger’schen Schützengesellschaft, der Katholischen Kirchenstiftung St. Peter und Paul, sowie des Musik-, des Theater- und des Sportvereins.

In einer Veranstaltung am Mittwoch, 20. November, ab 19.30 Uhr im Adlersaal, wollen die Beteiligten über die Planungen informieren und Fragen beantworten. Auf einige Punkte gehen sie bereits in dem Schreiben ein.

Die Gemeinde bekommt den Gasthof kostenlos für 99 Jahre von der Familie Fugger

So heißt es etwa, dass der Erbbaurechtsvertrag mit dem Hause Fugger über eine kostenlose Überlassung des Adlers für 99 Jahre unterschriftsreif sei. Den Planungsauftrag habe nach einer europaweiten Ausschreibung im Juli die Architektengemeinschaft Spillner-Noichl-Blüml aus Kempten bekommen.

Im Frühjahr sollen die Kosten für den Adler-Umbau feststehen

Die Architekten planen nun Details mit den Vereinen und untersuchen das Gebäude mit Fachplanern. „Damit wird die bisher vorliegende Kostenschätzung auf sichere Beine gestellt“, heißt es. Im Frühjahr soll die Planung abgeschlossen sein, dann werde endgültig über die Realisierung des Projekts entschieden. Der Freistaat übernimmt wie berichtet 80 Prozent der förderfähigen Kosten.

Lesen Sie hier mehr über den geplanten Umbau des Gasthofs zum Adler:

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