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08.06.2009

Jetzt wird die neue Kinderkrippe einstöckig gebaut

Bad Wörishofen Ein zweistöckiges Gebäude für die neue Kinderkrippe St. Anna sollte eigentlich den bestehenden Schweinestall ersetzen. Nun stellte Stadtbaumeister Roland Klier auf der jüngsten Bauausschusssitzung eine völlig neue Planung vor. Auslöser war das Landratsamt Unterallgäu, das ein barrierefreies Gebäude gefordert hat.

Ein Aufzug mit Mehrkosten in Höhe von rund 50 000 Euro hätte bei einem zweistöckigen Gebäude zu Buche geschlagen, Neuplanungen wurden angestellt. Kirchenpfleger Martin Kistler: "Platz genügend ist ja vorhanden, die Stadt hat dem Kloster den Grund abgekauft (rund 2600 Quadratmeter mit Außenanlagen), sodass jetzt der ebenerdige Bau sicher eine Verbesserung gegenüber der Erstplanung darstellt."

Lichtdurchflutete Räume

Angrenzend an das bestehende Kindergartengebäude soll nun der einstöckige Anbau erfolgen. Zwei Gruppenräume mit jeweiligen Ruheräumen sind ebenso vorgesehen wie ein Wickel- und zwei Wirtschaftsräume. Auch eine kleine Küche ist geplant. Ein Personalaufenthaltsraum sowie ein Zimmer für die Leiterin der Kinderkrippe komplettieren zusammen mit einem Bewegungsraum, der Garderobe, dem Flur und dem Bereich für Kinderwägen den Raumbedarf. Die Kinderkrippe wird auch einen eigenen Eingangsbereich bekommen. Insgesamt beurteilte der Rat die Planungen als "sehr ansprechend, durch viele Glasfronten entstehen helle, lichtdurchflutete Räume".

Träger der Einrichtung wird die Kirchenstiftung sein, Bauherr ist die Stadt Bad Wörishofen. Rund eine Million Baukosten schlagen voraussichtlich zu Buche. Zwei Gruppen mit jeweils 12 Kindern sind geplant, der Wörishofer Bedarf könne so laut Kistler gedeckt werden. Die neue Kindergartenleiterin Cordula Stitzl-Lehner strebe zudem eine offene Gruppenarbeit an, wolle die größeren Mädchen und Buben der Kinderkrippe auch an den Kindergarten heranführen. "Derzeit sind die Abrissarbeiten ausgeschrieben," so Kistler, der einen Baubeginn der Krippe für den September anstrebt. Das sei allerdings abhängig von der Förderungsgenehmigung seitens der Regierung. Noch vor dem Winter solle der Rohbau stehen, dann der Innenausbau erfolgen. "Wenn alles klappt können wir die Krippe St. Anna zum Schuljahresbeginn 2010/2011 eröffnen", so Kistler.

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