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Justiz
05.08.2021

In der Unterallgäuer Drogenküche klappte nicht alles

Die künstliche Droge Ecstasy wird oft in Form von Tabletten angeboten.
Foto: dpa

Plus Ein Paar steht vor Gericht, weil es Ecstasy hergestellt haben soll – allerdings offenbar nicht wirklich erfolgreich. Am Ende kommt heraus, warum in dem Haus haufenweise Haare des Angeklagten waren.

Eigentlich wollte Richter Christian Liebhart am zweiten Prozesstag am Memminger Landgericht ein Urteil über das Paar fällen, das in einem Ort im nördlichen Unterallgäu Drogen hergestellt und verkauft haben soll. Doch die Aufarbeitung der Beweise vor der ersten Strafkammer zog sich in die Länge. Dabei wurden auch neue Details bekannt: In dem als „Drogenhaus“ bekannten Anwesen florierte anscheinend schon 2018, also vor dem Pärchen, der Drogenhandel. Der 47-jährige Angeklagte setzte dann mit den Anbau von Cannabis-Pflanzen im Wald rund um den Wohnort noch einen drauf.

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