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12.01.2009

Kassenpatienten sind noch nicht verunsichert

Mindelheim/Unterallgäu Ist das die Ruhe vor dem (An)Sturm? Noch hält sich die Verunsicherung bei den Krankenversicherten von AOK, DAK und Barmer im Landkreis Unterallgäu in Grenzen. Die Frage, um die sich derzeit alles dreht: Reicht bei einem Arztbesuch eine Chipkarte aus oder muss sich der gesetzlich Krankenversicherte darauf einstellen, dass ihn ein Facharzt nur noch gegen Bares oder gegen eine Kostenzusage behandelt? Die Krankenkassen im Unterallgäu haben in dieser Frage noch keinen Beratungsstau, was sich aber ändern könnte: Der Protest der Fachärzte gegen neue Regeln bei der Honorarverteilung könnte sich nämlich ausweiten.

Der Vorsitzende der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände, Thomas Scharmann, kündigte bei einer außerordentlichen Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) in München an, Patienten würden viele Behandlungen nicht mehr auf Chipkarte erhalten. Vielmehr müssten sich die Patienten von ihrer Krankenkasse eine Bestätigung holen, dass die Kasse die Kosten übernimmt.

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