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02.03.2009

Kein Klassenunterschied bemerkbar

Buchloe Zwei starke Vorstellungen gegen zwei starke Gegner lieferten die Bezirksoberligafußballer des TSV Mindelheim am Wochenende ab. Ein 1:1 gegen den Landesligisten Gersthofen und ein 2:6 gegen den Bayernligazweiten aus Aindling.

Bereits am Samstag trat die Elf von Dirk Hoffmann in Gersthofen an. Nach einer überlegen geführten Partie konnte Ferdinand Kunzl nach einer halben Stunde einen Treffer markieren. Nachdem auch in der zweiten Hälfte mehrere Großchancen vergeben wurden und laut Hoffmann wenigstens fünf Tore auf der Habenseite zu stehen hatten, erzielte Volkan Cantürk per Foulelfmeter den 1:1-Endstand.

Aber auch am gestrigen Sonntag präsentierten sich die Frundsbergstädter gegen den Aufstiegsaspiranten der Bayernliga in Buchloe keinesfalls als Kanonenfutter. Über weite Strecken sah Hoffmann sein Team "auf jeden Fall gleichwertig" und zeigte sich enttäuscht von den Aindlinger Spielern von Trainer Manfred Paula.

Abseits beim Führungstreffer

Kein Klassenunterschied bemerkbar

Die ersten zwanzig Minuten gestaltete der heimische TSV die Partie offen, ohne allerdings selber zu nennenswerten Möglichkeiten zu kommen. Erst danach machte sich so langsam die individuelle höhere Klasse der Aindlinger bemerkbar, doch die Paula-Truppe war noch nicht zielstrebig genug. Erst das Schiedsrichtergespann musste ihnen zum Führungstreffer verhelfen. Eine passive Abseitsstellung hatten sie falsch erkannt und es stand 0:1 aus Mindelheimer Sicht. Nun ließen die Gäste Ball und Gegner laufen, doch entweder stand ihnen ihr eigenes Unvermögen vor des Gegners Kasten im Weg oder Dominik Eckers, der sich darin befand. Aber auch er konnte das 0:2 des starken Manuel Müllers nicht verhindern.

Doch im direkten Gegenzug nutzte Daniel Siegwart das Getümmel nach einer Ecke und markierte das 1:2. Wer nach dem Seitenwechsel auf entfesselte Aindlinger hoffte, der wurde eines Besseren belehrt. Mindelheim spielte munter mit und kam in Person von Joachim Pfleghaar zu einigen guten Möglichkeiten. Dieser war es dann auch, der nach einem Einwurf von Wissigkeit aus 35 Metern zwei Gegenspieler umkurvte und trocken das Spielgerät unter die Latte zimmerte. Zusehends schwanden nun auf beiden Seiten die Kräfte und vor allem die Konzentration der Mindelheimer Hintermannschaft, sodass der Bayernligist noch zu zahlreichen Konterchancen kam, von denen allerdings nur noch vier genutzt werden konnten. Dies geschah in Unterzahl, nachdem der kleinliche Schiedsrichter Rainer Storhas mit Gelbrot vom Platz schickte.

"Heute war wichtig zu sehen, dass wir offensiv immer in der Lage sind uns Chancen zu erspielen. Wie schon gegen Sonthofen haben wir zum Schluss die Tore kassiert. Da waren wir nicht clever genug", zog ein ansonsten rundum zufriedener Mindelheimer Trainer Bilanz.

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