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25.11.2007

Klagen auf höchstem Niveau

Das Klagen des TSV Mindelheim findet mittlerweile auf allerhöchstem Niveau statt. "Die Chancenauswertung war teilweise katastrophal", urteilte Trainer Dirk Hoffmann. Derartige Sätze erwartet man von Übungsleitern im Abstiegskampf, die gerade knapp unterlegen sind. Die Mindelheimer aber hatten ihre Tabellenführung mit einem Schützenfest untermauert.

Graf stellt die Weichen nach fünf Minuten auf Sieg

"Wenn wir da ein Tor kassieren, kann es noch einmal unnötig spannend werden", so der Trainer. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Mindelheimer allerdings schon 2:0 geführt. Robert Graf versenkte bereits in der 5. Minute einen Freistoß aus 25 Metern. Fünf Minuten später staubte Yunus Dinc ab, nachdem Philipp Siegwart am Torwart gescheitert war. Siegwart sollte auch in der Folgezeit nicht vom Schussglück verfolgt werden. Er vergab einige hochkarätige Möglichkeiten.

Die Schwächeperiode zu Beginn der zweiten Hälfte beendete Bastian Eckers mit dem 3:0 (52.) nach einem schönen Spielzug. Zwar verkürzten die Haunstettener wenig später als "hinten aber auch gar nichts gestimmt hat" (Hoffmann), die Mindelheimer hatten nun aber wieder Fahrt aufgenommen. Philipp Siegwart kam in der 70. Minute doch noch zu seinem Erfolgserlebnis und Bastian Eckers (2) sowie Robert Graf erzielten in der Schlussphase den Endstand.

Klagen auf höchstem Niveau

Mindelheimer behalten Form trotz spielfreier Wochen

Vor dem Spiel hatte sich Haunstettens Trainer Manfred Rieger noch eine kleine Chance auf eine Sensation ausgerechnet. Immerhin seien im Vergleich zum Hinspieldebakel (0:5) vier Spieler ins Team zurückgekehrt. Die Mindelheimer stellten hingegen eindrucksvoll unter Beweis, dass sie in den vergangenen spielfreien Wochen ihre gute Form behalten haben. "Wir waren zwei Klassen besser. Normal müssen wir 12 Tore machen. Haunstetten ist zur Zeit kein Maßstab für uns", fasste Hoffmann zusammen. Die Mindelheimer dürften somit mit genug Selbstvertrauen in ihr letztes Spiel des Jahres gehen.

Am kommenden Sonntag treten sie beim Tabellenzweiten Kempten an. Bei einem Sieg hätten die Mindelheimer bereits neun Punkte Vorsprung. Anstatt mit Glühwein könnte man die Weihnachtsfeier dann fast schon mit kaltgestellten Sekt begehen.

Allerdings wird die Partie zu einer Kraftprobe. Die Kemptener werden voraussichtlich mit einem großen Teil ihres Bayernliga-Teams antreten. Den Mindelheimer Trainer stört das nicht. "In solchen Spielen kann man viel sehen - unter anderem wo der Unterschied zwischen einem schlechten Bayernligateam und einer guten Bezirksligamannschaft ist".

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