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Eppishausen

12.12.2019

Klassik bis Klassiker beim Konzert der Lyra Eppishausen

In der Kirche St. Michael bekamen die Musiker der „Lyra“ Eppishausen nicht nur viel Applaus für ihr Programm. Die Damen zeigten sich erstmals in ihren neuen Dirndln und wurden auch dafür beklatscht.
Bild: Paulus-Wehner

Es tut sich viel beim Musikverein Lyra in Eppishausen: Es gibt eine neue Leitung und eine neue Tracht. So präsentierten sich die Musiker beim Jahreskonzert.

Das Jahreskonzert des Musikverein Lyra Eppishausen war wieder ein voller Erfolg. Zunächst zogen in die voll besetzte Kirche St. Michael lediglich die Männer des Musikvereins ein, denn die Damen hatten einen besonderen Auftritt. Benno Golsner kündigte auf seine humorvolle Art die Damen mit ihrer neuen Tracht an. Wie Golsner schmunzelnd mitteilte, müssen die Männer noch etwas auf ihre neue Ausstattung warten, da sie am Bauch doch mehr Stoff benötigen und das sei dem Musikverein momentan zu teuer. Mit großem Applaus wurden die Musikerdamen mit ihren wunderschönen neuen Dirndln vom Publikum begrüßt.

Gleich mit dem ersten Stück „Also sprach Zarathustra“ gelang den 40 Musikern ein fulminanter Einstieg in ihr erstes Konzert unter neuer Leitung von Markus Heinzelmann. Die imposanten Fanfarenklänge der Musikkapelle wurden zusätzlich mit der Orgel der Pfarrkirche untermalt.

Sophia Guggemos moderierte das Programm des Jahreskonzerts

Tanja Scherer, eine der drei Vorstände, hieß die zahlreichen Blasmusikliebhaber willkommen und übergab das Wort an Sophia Guggemos, die gekonnt durch das Programm führte. Mit der vierteiligen „Peer-Gynt-Suite“ von Edvard Grieg, die von James Curnow arrangiert wurde, entführten die Musiker das Publikum in eine andere Welt. Neben dem bekannten Motiv „Morgenstimmung“ bekamen die Zuhörer außerdem „Ases Tod“, „Anitras Tanz“ und „In der Halle des Bergkönigs“ zu Gehör.

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Im Klassikteil des Konzertes folgte „Verdi“. Zu hören gab es Ohrwürmer wie „Der Freiheitschor Nabucco“, „Rigoletto“ und das Trinklied aus „La Traviata“.

Intensive Probenarbeit war mit Sicherheit bei „A choral for a Solemn occasion“ nötig. Die schwierigen Taktwechsel forderten die Musiker und ihren Dirigenten. Die Töne der einzelnen Instrumentengruppen vereinigten sich im vollen Klang des Orchesters und erstrahlten festlich im Kirchenraum.

Nun folgten die Ehrungen langjähriger Musiker sowie die Auszeichnung für den erfolgreichen Abschluss der D1-Bläserprüfung. Brigitte Wissmiller vom Allgäu Schwäbischen Musikbund nahm die Ehrungen vor, dabei wurde sie vom Vorstandstrio Tanja Kugelmann, Judith Schiegg und Tanja Scherer unterstützt.

Nach der Pause war es Zeit für John Miles und Coldplay

Nach der Pause widmete sich die Kapelle den Klassikern der heutigen Zeit. Mit „Music“ von John Miles zog die Kapelle ihre Zuhörer erneut in ihren Bann. Leise und laut, gefühlvoll und dramatisch überzeugten die Musiker mit dieser Hymne an die Musik. Auch die Begeisterung, mit der die Musiker das nächste Stück, ein Medley der Band Coldplay spielten, übertrug sich auf die Zuhörer. Zu hören gab es Welthits wie „Clocks“, „Paradise“ und „Viva la Vida“.

„Happy Christmas“, arrangiert von Manfred Schneider, bildete den Abschluss des gelungenen Konzerts. Sechs bekannte Weihnachtslieder im swingenden Big-Band-Stil stimmten die Zuhörer auf die Weihnachtszeit ein.

Es folgte lang anhaltender Applaus und der Ruf nach einer Zugabe, die die Musiker mit der Ballade „A book of love“ gerne gaben. (mz)

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