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23.06.2017

Kneipp-Musical:Kein Grußwort und die Folgen

Bürgermeister liefert die Erklärung

Das „VolksMusical“ Kneipp von Sanni Risch hat viele Besucher begeistert. Kritisch kommentiert wurde in der Folge aber die Tatsache, dass Bürgermeister Paul Gruschka auch zur Premiere keine Dankesworte an die etwa 100 Laiendarsteller gerichtet hatte, die monatelang für die Aufführungen geprobt hatten. Auch Nachfrage der Mindelheimer Zeitung nannte Gruschka nun den Grund dafür: Er hatte keine Gelegenheit dazu gehabt. Ihm habe kein Programmablauf vorgelegen, sagte Gruschka. Ein Grußwort sei aber eigentlich vorgesehen gewesen, dazu kam Gruschka sogar früher aus dem Urlaub zurück. Die Premiere sei ihm wichtig gewesen, sagt der Bürgermeister. Ein Grußwort hatte er vorbereitet und dabei. „Es ergab sich aber einfach nicht, dieses zu halten“, sagt Gruschka. „Frau Risch hat voller Tatendrang sofort mit dem Musical gestartet. Ich habe dafür sogar Verständnis, denn sicher war auch ein bisschen Lampenfieber im Spiel.“

Gruschka sagt, er hätte in diesem Rahmen „gerne zum Ausdruck gebracht, welch großartige Leistung Frau Risch und auch die vielen ehrenamtlichen Mitwirkenden mit diesem Musical vollbracht haben.“ Es sei aber „auch gar nicht so schlimm und auch nicht einmalig, dass sich keine Gelegenheit für ein Grußwort des Ersten Bürgermeisters ergab.“ Risch, ihr gesamtes Team und besonders alle ehrenamtlichen Mitwirkenden hätten seine „größte Hochachtung“, sagt Gruschka. „Ihnen spreche ich ausdrücklich und im Namen der Stadt Bad Wörishofen meinen Dank aus.“

Sanni Risch sagte unserer Zeitung, sie habe von einer Rede des Bürgermeisters nichts gewusst, zwischenzeitlich aber mit ihm gesprochen. „Mir wurde nichts mitgeteilt im Vorfeld, von wem auch immer die Info hätte an mich kommen sollen.“ Gleich im Anschluss an die Vorstellung hätte man das sicher einplanen können. „Gerne hätte ich dann Herrn Bürgermeister Gruschka das Mikrofon gereicht, so wie im Anschluss an die letzte Vorstellung auch an Frau Nocker.“

Kurdirektorin Petra Nocker hatte sich zum Ende des Aufführungsreigens im Namen des terminlich verhinderten Bürgermeisters beim Ensemble bedankt. Jeder Darsteller erhielt eine Rose. Nocker sagt, bei den geplanten Aufführungen im Mai 2018 werde dann alles reibungslos ablaufen. (sid)

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