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Bad Wörishofen

11.02.2019

Know-how aus der Kneippstadt für die Bundesmarine

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bekommt zum Baustart für eine K130-Korvetten ein Modell überreicht, das mit einer Plasmaschneidanlage der Firma MicroStep aus Bad Wörishofen aus einem Stahlblech geschnitten wurde.
Bild: dpa/Carmen Jaspersen

Technologie aus Bad Wörishofen des Weltmarktführers MicroStep spielt bei mehreren deutschen Werften eine entscheidende Rolle beim Bau von Schiffen für die Bundesmarine.

Davon konnte sich jetzt auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zum Baustart in Bremen überzeugen. Mehrere deutsche Werften fertigen gemeinsam für die Marine fünf Korvetten des Typs K-130 an. Unter der Federführung der Lürssen Gruppe fiel nun der Startschuss in einer feierlichen Zeremonie im Beisein von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am Standort Lemwerder bei Bremen. Die beteiligten Werften vertrauen in Sachen Zuschnitt seit Jahren auf Technologie von MicroStep.

„Viele deutsche und internationale Werften vertrauen seit etlichen Jahren auf Lösungen aus unserem Haus. Mit unseren Technologien und Service sind wir ein verlässlicher Partner für den Schiffsbau“, sagt Johannes Ried, Geschäftsführer der MicroStep Europa GmbH.

Insgesamt werden fünf Schiffe mit der Technologie aus Bad Wörishofen gebaut

Die fünf Schiffe sollen zwischen 2022 und 2025 an die Marine übergeben werden. Heimatbasis für den Typ K-130 ist ein Marinestützpunkt bei Rostock. Begonnen wurde mit dem ersten Stahlschnitt für die Korvette „Köln“.

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Nun soll im Jahrestakt mit dem Bau der Schwesterschiffe „Emden“, „Karlsruhe“, „Augsburg“ und „Lübeck“ begonnen werden. Groß war die Freude bei Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen als sie dem Brennstart zum Bau von fünf Korvetten für die deutsche Marine beiwohnte und mit Werft-Chef Friedrich Lürssen und Andreas Krause, Vizeadmiral und Inspekteur der Marine, den symbolischen roten Knopf drückte.

„Das ist ein guter Tag für die Marine. Der Korvettenbeginn ist eine Meisterleistung, das muss man anerkennen“, so von der Leyen. Zum Start der Bauzeit wurde ihr von Werft-Chef Friedrich Lürssen als Andenken eine Mini-Korvette überreicht, die aus einem Stahlblech mit einer MicroStep-Plasmaschneidanlage geschnitten wurde.

Seit Jahren vertrauen namhafte Werften auf den Weltmarktführer aus Bad Wörishofen

Seit Jahren vertraut die Lürssen Gruppe auf MicroStep. Mehrere Anlagen unterschiedlicher Konfiguration sind in der Lürssen-Werft in Lemwerder täglich im Einsatz, wie auch bei den beiden zur Gruppe gehörenden Unternehmen Blohm+Voss (Hamburg) sowie der Peene-Werft (Wolgast). German Naval Yards Kiel setzt ebenfalls auf MicroStep-Technologie als erste Anlage der gesamten Produktion. Unter anderem ist eine Schneidanlage mit einem 16 Meter breiten Portal inklusive Autogenrotator und Sandstrahlanlage zur 3D-Bearbeitung von Paneelen im Einsatz.

Mit den im Vergleich zu Fregatten kleineren und wendigeren Schiffen sollen weltweit Aufgaben der Marine erledigt werden, die mit der aktuellen Flotte nicht mehr bewältigt werden können.

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