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Unterallgäu

05.08.2020

Kreisjugendring: Wegen Corona fallen viele Angebote aus

Da der Jugendzeltplatz am Babenhauser Fuggerweiher aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin gesperrt bleiben muss, wurden das Jugendübernachtungshaus sowie die Holzhütte renoviert.
Bild: Claudia Bader

Plus 2019 beschäftigte der KJR Unterallgäu 118 hauptamtliche und 121 ehrenamtliche Mitarbeiter. In den Oster- und in den Pfingstferien wurden Freizeiten abgesagt.

Beim Blick in den umfassenden Jahresbericht 2019 des Kreisjugendrings (KJR) Unterallgäu kam der stellvertretende Landrat Daniel Pflügl fast nicht mehr aus dem Staunen heraus. „Es ist unglaublich, mit welcher Bandbreite an tollen Aktionen und Projekten sich der KJR für die Jugend engagiert“, sagte er. „Sein breit gefächertes Programm sowie der Service kommen bei den Kids sehr gut an.“ Bei der Vollversammlung in der Jubi-Turnhalle war Pflügl voll des Lobes über das Jugendkomitee, das mit und an der Zukunft arbeite und hervorragende Dienste leiste.

Viele Freizeiten wegen Corona abgesagt

Im Jahr 2019 beschäftigte der KJR Unterallgäu 118 hauptamtliche und 121 ehrenamtliche Mitarbeiter. Diese waren an 18 Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien in der offenen Kinder- und Jugendarbeit tätig, informierte Vorsitzende Kathrin Specht. Neu hinzugekommen seien die offenen Ganztagsschulen an der Grund- und Mittelschule Bad Wörishofen sowie an der Grundschule Türkheim. Aufgrund der Einschränkungen während der Corona-Pandemie seien die Einnahmen aus der Freizeitgestaltung Anfang des Jahres gesunken, berichtete KJR-Geschäftsführer Hans-Reinhard Jungbluth.

Dank des Entgegenkommens der Kommunen habe der KJR für seine hauptamtlichen Mitarbeiter aber keine Kurzarbeit anmelden müssen. Laut Jungbluth hat der Kreisjugendring im Jahr 2019 genau 62 Zuschussanträge von Verbänden bewilligt und insgesamt 20948 Euro für Bildungsveranstaltungen, Fahrten, Freizeiten und Begegnungen sowie 2039 Euro für die Ausstattung von Jugendräumen und 1437 Euro für Sonderveranstaltungen ausgegeben. Am Projekt „Mitmachen Ehrensache“ hätten sich 172 Schüler aus drei Gemeinden beteiligt und den Erlös in Höhe von 4776 Euro an soziale Projekte übergeben.

Jugendzeltplatz am Babenhauser Fuggerweiher gesperrt

Sowohl in den Oster- als auch in den Pfingstferien mussten sämtliche Freizeiten abgesagt werden, informierte die für Ehrenamt und Verbandsarbeit zuständige Mitarbeiterin Sandra Müller. Während der Sommerferien würden die geplanten Zeltlager als Tagesfreizeiten mit reduzierter Teilnehmerzahl angeboten. Im Bereich der digitalen Medien sei das Team des KJR sehr kreativ gewesen, sagte Müller.

Der Jugendzeltplatz am Babenhauser Fuggerweiher müsse weiterhin gesperrt bleiben, informierte Geschäftsführer Jungbluth. In den zurückliegenden Wochen habe man die coronabedingte Schließung genutzt und das Jugendübernachtungshaus sowie die Holzhütte renoviert.

Neues Spielmobil im Einsatz

Unter dem Motto „Juze on Tour – Gemeinsam stark“ biete der Kreisjugendring seit Kurzem unter Einhaltung der Hygieneregeln eine andere Möglichkeit der örtlichen Jugendarbeit: In einem Spielmobil stehen neben Spielen im Freien, Kreativworkshops auch sportliche Angebote und mehr zur Verfügung. Bei jedem Einsatz stelle der „Juze-on-Tour-Bus“ ein individuelles Programm zur Verfügung, das flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt werden kann. Das Spielmobil könne gemeinsam mit den Betreuern von Gemeinden, gemeinnützigen und sozialen Vereinen sowie Verbänden und Jugendeinrichtungen gebucht werden. (clb)

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