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Die Bailarinas heizten dem Publikum ein und machten die kalten Temperaturen fast vergessen.

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Dass auch die Unterallgäuer Salsa im Blut haben, bewiesen die zahlreichen Tänzer und Tänzerinnen auf der Mindelburg. Und wer sich auf der Tanzfläche bewegte, die doppelt so groß war wie bei der ersten Kuba-Nacht, dem wurde auch nicht kalt.

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Die Bailarinas heizten dem Publikum ein und machten die kalten Temperaturen fast vergessen.

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Echte kubanische Zigarren drehte Juan Carlos an seinem Tisch. Er und die Tabakblätter stammen natürlich aus Kuba.

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„Volles Haus“ trotz wenig südamerikanischen Temperaturen: Die Kubanische Nacht auf der Mindelburg wollten sich viele Unterallgäuer nicht entgehen lassen.

Veranstaltung
17.08.2014

Kuba-Stimmung trotz kühler Nacht

Von Michael Lindemann

Besuchern wird es mit Salsa warm. Erster Test für das Sicherheitskonzept auf der Mindelburg

Sorgenvolle Blicke gen Himmel warfen Veranstalter und potenzielle Besucher der zweiten Kubanischen Nacht auf der Mindelburg am Samstagvormittag. Doch wie vorhergesagt riss die Wolkendecke ab 15 Uhr auf – und ein Hindernis für eine erfolgreiche Veranstaltung war beseitigt.

Die erste große Herausforderung galt es schon im Vorfeld zu meistern: das neue Fluchtwegekonzept auf der Burg. Nach dessen Erstellung erhielten die Veranstalter – Patrick „Günni“ Schulz von der Eventagentur „Redclusive“ und Joschi Mihaljevic von Joschi’s Bar & Restaurant – die Freigabe für 1400 Besucher. 1000 Karten wurden im Vorverkauf ausgegeben, die restlichen gingen an der Abendkasse weg.

Die Einhaltung des Sicherheitskonzepts beim Aufbau war nicht ganz einfach. Bänke und Tische wurden mehrmals auf- und umgebaut, bis alles so stand wie gefordert, beschrieb Günni Schulz die Situation.  Das Event begann nachmittags mit einem Salsatanzkurs. DJ Toledo, der auch am Abend abwechselnd mit der Band für die Unterhaltung sorgte, zeigte die wichtigsten Schritte des Tanzes und vermittelte südamerikanisches Lebensgefühl. Genau um dieses drehte sich der gesamte Abend. Ziel der Veranstaltung sei es, authentische südamerikanische Kultur zu zeigen, so Organisator Schulz. Deswegen gab es auch nur „Originale“ auf der Burg. So stammt DJ Toledo genau wie die Band Azucar Cubana aus Kuba.  Die Musiker von der Karibikinsel hatten neben lateinamerikanischen Rhythmen auch vier Bailarinas mitgebracht. Die Tänzerinnen heizten dem Publikum ein und machten die kalten Temperaturen fast vergessen. Doch nicht nur auf der Bühne kreisten die Hüften, sondern auch auf der Tanzfläche.

Da konnte auch kurzer kräftiger Regenschauer die hervorragende Stimmung nicht beeinträchtigen. Für diese sorgten neben der Musik und dem Ambiente der Burg auch die Bayerisch-Kubanischen Spezialitäten vom Chili bis zum karibischen Fladenbrot, vom Cuba Libre bis zum bayerischen Bier. Wer einmal eine echte kubanische Zigarre probieren wollte, kam hier ebenfalls auf seine Kosten. Juan Carlos stellte diese in Handarbeit direkt an einem kleinen Tischchen her. Die Tabakblätter stammten selbstverständlich genau wie er auch aus Kuba.

Hier gibt es noch mehr Bilder von der Kubanischen Nacht.

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