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Unterallgäu

26.01.2021

Landkreis Unterallgäu plant seinen Haushalt für 2021

Unter anderem für Baumaßnahmen an den Kliniken will der Landkreis Unterallgäu in diesem Jahr viel Geld in die Hand nehmen. Eckdaten des Haushalts stellte Kämmerer Sebastian Seefried jetzt im Kreisausschuss vor.

Plus Kreiskämmerer Sebastian Seefried stellt in Mindelheim den Haushaltsentwurf fürs laufende Jahr vor. Wie die Prognose für die Verschuldung aussieht

Mit den wichtigsten Eckdaten des Landkreishaushalts 2021 haben sich die Mitglieder des Unterallgäuer Kreisausschusses jetzt befasst. Kreiskämmerer Sebastian Seefried gab den Kreisräten einen Überblick über den Entwurf des Zahlenwerks. In den kommenden Wochen wird der Haushalt in den verschiedenen Ausschüssen des Kreistags im Detail beraten. Voraussichtlich Ende März werden die Kreisräte endgültig über den Etat abstimmen.

Die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick

Der Verwaltungshaushalt des Landkreises sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 161,95 Millionen Euro vor. Im Vermögenshaushalt sind Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 27,83 Millionen vorgesehen. 21,6 Millionen Euro davon sind für Investitionen eingeplant. Laut Seefried liegt das Investitionsvolumen des Landkreises damit auf Rekordniveau.

Die Schlüsselzuweisungen, die der Landkreis Unterallgäu vom Freistaat Bayern erhält, sinken gegenüber dem Vorjahr von 20,2 Millionen auf 19,8 Millionen Euro.

Die Verschuldung soll laut Haushaltsentwurf um 4,02 Millionen Euro auf 6,28 Millionen Euro sinken.

Da im Jahr 2020 eine Rücklagenentnahme erforderlich war, ist die allgemeine Rücklage des Landkreises um 2,51 Millionen Euro auf 3,49 Millionen Euro zurückgegangen. In diesem Jahr ist keine weitere Entnahme eingeplant.

Die Kreisumlage im Unterallgäu soll um 0,5 Prozent steigen

Der Kreiskämmerer schlägt eine Erhöhung der Kreisumlage um 0,5 Prozentpunkte auf 44,9 Prozent vor. Der Landkreis seinerseits muss eine um 0,5 Prozentpunkte höhere Bezirksumlage an den Bezirk Schwaben abführen (Anstieg auf 22,9 Prozent). Der dem Landkreis verbleibende Teil der Kreisumlage würde daher prozentual gleichbleiben.

Für die Kliniken sind Ausgaben in Höhe von 6,4 Millionen Euro vorgesehen. Der größte Teil davon entfällt auf die Finanzierung der Baumaßnahmen an den Kliniken Mindelheim und Ottobeuren.

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26.01.2021

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