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Umwelt

10.02.2018

Landkreis setzt weiter auf Klimaschutz

Auch künftig gibt es eine zentrale Anlaufstelle und ein neues Ziel für die Energiespar-Bemühungen

Der Landkreis Unterallgäu will sich auch weiterhin für den Klimaschutz einsetzen. Der Umweltausschuss des Unterallgäuer Kreistags sprach sich in seiner jüngsten Sitzung geschlossen dafür aus, auch künftig einen Klimaschutzmanager am Landratsamt zu beschäftigen. Außerdem empfahl das Gremium dem Kreistag, weiter am Programm „European-Energy-Award“ teilzunehmen.

Wie berichtet darf sich der Landkreis seit dem vergangenen Jahr mit der entsprechenden Auszeichnung schmücken, die Christian Baumann, Leiter der Abteilung Bauen und Umwelt am Landratsamt, als einen „schönen Etappensieg“ bezeichnete. Sie zeige, dass der Landkreis in Sachen Klimaschutz einiges richtig mache. „Das Ende der Fahnenstange ist aber noch nicht erreicht“, so Baumann. Denn den Award gebe es auch noch in einer höheren Stufe, nämlich in Gold.

Deshalb schlug Baumann vor, weitere vier Jahre an dem Programm teilzunehmen und die höchste Auszeichnungsstufe anzustreben. Die Teilnahme motiviere und sei eine gute Erfolgskontrolle. Die Gesamtkosten dafür betragen laut dem Abteilungsleiter über die Laufzeit von vier Jahren rund 80000 Euro. Der Landkreis rechne jedoch mit einer Förderung von 30000 Euro, sodass der Eigenanteil voraussichtlich rund 50000 Euro betragen werde. Der European-Energy-Award ist ein Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für kommunale Energieeffizienz und Klimaschutz.

Dass dem Umweltausschuss letzterer am Herzen liegt, zeigt auch die Entscheidung, weiterhin einen Klimaschutzmanager zu beschäftigen. Die Stelle, die aktuell mit Andrea Ruprecht besetzt ist, wird nur noch bis September gefördert. Danach muss der Landkreis die Kosten selbst tragen. Der Klimaschutzmanager treibt die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts voran, betreut die Projekte und fungiert als zentrale Anlaufstelle im Unterallgäu. „Ich kann mir eine Alternative nicht wirklich vorstellen“, sagt Landrat Hans-Joachim Weirather. Auch Roswitha Siegert (CSU) warb für die Fortführung der Stelle. Die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts sei ein fortlaufender Prozess und brauche einen Manager. Und ihr Parteikollege Erich Lerf sagte, die Stelle müsse fortgeführt werden, um das Klimaziel zu erreichen. „Da kann man gar nicht genug dafür tun.“ (mz, baus)

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