1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Landrat: Holetschek schließt erneute Kandidatur aus

Bad Wörishofen

17.04.2019

Landrat: Holetschek schließt erneute Kandidatur aus

Bei der Wahl 2006 verlor CSU-Kandidat Klaus Holetschek gegen Hans-Joachim Weirather von den Freien Wählern. Eine Kandidatur 2020 schließt Holetschek, inzwischen CSU-Landtagsabngeordneter, kategorisch aus.
Bild: Archivfoto: Brigitte Waltl-Jensen

Der Altbürgermeister von Bad Wörishofen will lieber CSU-Landtagsabgeordneter bleiben.

Der CSU-Landtagsabgeordnete und Altbürgermeister von Bad Wörishofen, Klaus Holetschek, hat auf Nachfrage unserer Zeitung alle Spekulationen um eine erneute Kandidatur um den Posten des Landrats zurück gewiesen: „Da ist überhaupt nichts dran“, betonte der 54-Jährige. Im Jahr 2006 hatte Holetschek als Kandidat der CSU für viele überraschend gegen den Freien Wähler Hans-Joachim Weirather den Kürzeren gezogen.

Holetschek als Bürgerbeauftragter der Staatsregierung im Einsatz

An eine Kandidatur bei der nächsten Wahl im kommenden Jahr als CSU-Landratskandidat im Unterallgäu verschwende er keinerlei Gedanken. Er fühle sich als Stimmkreisabgeordneter in Memmingen und Bürgerbeauftragter der Staatsregierung und als neuer Vorsitzender des Landesgesundheitsrates mehr als wohl und ausgelastet. Hinzu komme noch sein Engagement als Vorsitzender des Kneipp-Bundes und mehrere andere Aufgaben im Gesundheitsbereich. Er sei sich aber „sicher, dass die CSU über ein ausreichendes Potenzial an hervorragenden Kandidaten verfüge, um das Landratsamt in Mindelheim wieder zurück zu erobern“, so Holetschek.

Wie berichtet, hat der amtierende Landrat Hans-Joachim Weirather angekündigt, bei der nächsten Kommunalwahl 2020 nicht mehr antreten zu wollen. Weirather war 2006 für die Freien Wähler angetreten, hatte gegen Holetschek gewonnen und damit das jahrelang von CSU-Landrat Hermann Haisch geführte Landratsamt für die Freien Wähler erobert. Bei der Wahl 2012 hatte die CSU-Kandidatin Marita Kaiser keine Chance gegen den Amtsinhaber.

Lesen Sie dazu auch: Weirather bleibt weitere acht Jahre im Amt

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren