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24.06.2009

Landrat bedauert die ablehnende Haltung Hawners und Pflederers

Unterallgäu (jsto) - Der Vorsitzende des Verwaltungsrats der Kreiskliniken, Landrat Hans-Joachim Weirather, hat bedauert, dass die beiden gekündigten leitenden Mitarbeiter Dr. Wolfgang Pflederer und Alfons Hawner offenbar den vorgeschlagenen Weg einer Mediation nicht mitgehen wollen.

In einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt heißt es wörtlich: "Nach dem einstimmigen Votum des Verwaltungsrats für ein Vermittlungsgespräch bedauere ich es sehr, dass Herr Hawner und Dr. Pflederer das angebotene Verfahren offenbar nicht annehmen möchten", so der Landrat Hans-Joachim Weirather.

Die sogenannte Mediation mit einem erfahrenen Richter wäre nach Ansicht Weirathers eine gute Möglichkeit gewesen, "die Unstimmigkeiten sachlich und fair aufzuarbeiten, verbunden mit der Chance, zu einer gütlichen Trennung zu kommen", so Weirather. Dies sei in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsrats einstimmig so beschlossen worden.

An den Fakten, die zur Kündigung des Klinikvorstands und des Ottobeurer Chefarzts geführt hatten, habe sich nichts geändert. Die Kreiskliniken scheuten deshalb auch keineswegs eine gerichtliche Klärung der Vorgänge.

Landrat bedauert die ablehnende Haltung Hawners und Pflederers

Wie mehrfach berichtet, hatte der Verwaltungsrat der Krankenhäuser sowohl Klinikumsvorstand Hawner als auch Chefarzt Dr. Pflederer gekündigt.

Pflederer soll Gelder, die anderen Ärzten zugestanden wäre, dafür verwendet haben, dass sein Sohn im Krankenhaus Mindelheim beschäftigt werden konnte. Hawner soll das abgedeckt haben.

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