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Hochwasser

02.08.2012

Landrat hakt bei Ministerium nach

Wie lässt sich Günztal schützen?

Unterallgäu Seit vielen Jahren bemüht sich der Landkreis Unterallgäu gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden um einen umfassenden Hochwasserschutz im Günztal. Nachdem ein Bürgerentscheid in Erkheim zunächst das Aus für das Projekt in der seit Jahren geplanten Form bedeutet hatte, hatte der Freistaat Bayern im Frühjahr zugesagt, neue Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen (wir berichteten). Jetzt hat Landrat Hans-Joachim Weirather bei Umweltminister Marcel Huber nachgehakt und darum gebeten, baldmöglichst über den weiteren Zeitplan und das neue Finanzierungskonzept informiert zu werden.

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„Ich begrüße das Bekenntnis des Freistaats zu einem tragfähigen Hochwasserschutz im Günztal sehr“, so Weirather in seinem Schreiben an Huber. Der Landkreis habe sein Interesse am Gelingen des Vorhabens bereits durch den Kauf eines Wasserkraftwerks am Standort eines geplanten Rückhaltebeckens deutlich gemacht und biete auch weiterhin seine Mitarbeit im künftigen Verfahren zum Hochwasserschutz an. Dabei denke er insbesondere an eine Beteiligung in einem Zweckverband zur Unterhaltung der Hochwasser-Rückhalteanlagen, so der Landrat.

Nun sei es wichtig, zeitnah über das weitere Vorgehen und das neue Finanzierungskonzept informiert zu werden. „Wir brauchen einen tragfähigen Hochwasserschutz, das steht für mich ohne Zweifel fest“, betont der Landrat. (mz)

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