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08.06.2009

Lang will den Dialog mit der Bürgerinitiative

Ettringen (it,pm) - Offiziell bestätigt wurde am gestrigen Vormittag das Ergebnis des Bürgerentscheids Bebauungsplan "Heizkraftwerk Fa. Lang". Bürgermeister Robert Sturm gab es um 11.30 Uhr bekannt: Von 2506 Wahlberechtigten gaben 2044 ihre Stimme ab. Mit Ja votierten 584 (28,5 Prozent), mit Nein 1442 (70,5 Prozent), 18 Stimmen waren ungültig.

Nach diesem klaren Ergebnis blickt die Firma Lang nach vorne: "Wir haben in den vergangenen Wochen sehr viel Aufklärungsarbeit geleistet und auch gespürt, dass die Bürger hinter uns stehen. Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern und den Mitarbeitern und Unterstützern", freut sich Dr. Thomas Krauthauf, Werksleiter von Lang Papier. "Die Ettringer haben sich für eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Lösung starkgemacht und sich für die Arbeitsplätze eingesetzt."

Besonderer Dank an die Mitarbeiter

Einen besonderen Dank widmete Krauthauf dem Betriebsrat und den Mitarbeitern des Unternehmens: "Ihr habt euch engagiert und viel Freizeit und Herzblut für das Unternehmen eingebracht. Das werden wir euch nicht vergessen!"

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Aber auch der Gemeinde, allen voran Bürgermeister Sturm, zollte der Lang-Chef Dank und Respekt: "Die Gemeinde ist zwar kritisch mit unseren Plänen ins Gericht gegangen, hat sich aber - massiven Angriffen zum Trotz - nach intensivem Einarbeiten und Abwägen dafür ausgesprochen und sich für ein Ettringen mit Lang Papier starkgemacht."

Dialogangebot an die Bürgerinitiative

Krauthauf denkt auch an die Bürgerinitiative: "Ich möchte nun wieder den Dialog suchen, um auch den letzten Zweiflern eventuelle Sorgen wegen des Heizkraftwerks zu nehmen. Die meisten BI-Mitstreiter haben fair und offen agiert. Hoffentlich kehrt nun wieder Ruhe im Dorf ein."

Mit den Mitarbeitern feierte die Werksleitung noch gemeinsam bis in den späten Abend. "Wir haben zwar noch nicht alle Hürden genommen, aber heute wurden wichtige Weichen für uns gestellt. Da war es an der Zeit, auch mal Danke zu sagen", so Krauthauf.

Die Zukunft sieht Krauthauf jetzt wieder positiv: "Der Erörterungstermin zum immissionsrechtlichen Verfahren wird zwar im Juli fortgesetzt, aber bisher haben alle ernst zu nehmenden Experten die Unbedenklichkeit bestätigt. Wir gehen fest davon aus, dass der Erörterungstermin etwas produktiver zu Ende gehen wird, als die erste Verhandlungswoche und dass unser Kraftwerk rechtzeitig gebaut werden kann, um ab 2013 die nötige Energie für unsere Papierproduktion zur Verfügung zu stellen."

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