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Paula Print

07.09.2011

Leckeres Frühstück aus Fallobst und Windeln

Paula Print und die Kinder kochen in Dirlewang zusammen mit Christl Schreer Apfelgelee und Mirabellenmarmelade.
Bild: Foto: Burkart

Dirlewanger Kinder kochen mit unserer Zeitungsente Mirabellenmarmelade und Apfelgelee

Dirlewang Himbeer, Erdbeer, Zwetschge und Aprikose heißen die liebsten Marmeladesorten der Kinder, die im Dirlewanger Ferienprogramm lernen, wie man Marmelade und Gelee herstellt. „Hmmm, lecker“, denkt sich die Zeitungsente Paula Print, die selbst ein großer Marmeladenfan ist. „Das schau ich mir doch mal genauer an.“

Das Programm leitet Christl Schreer, tatkräftig unterstützt von ihrem Enkel Jonas. Die beiden kochen für ihr Leben gern Marmelade und experimentieren gerne: „Neulich haben wir eine Löwenzahn-Orangen-Marmelade gekocht“, erzählt Tobias. Die hätte Paula auch gerne probiert. „Marmeladekochen macht mir großen Spaß, außerdem habe ich dann immer ein Weihnachtsgeschenk“, erzählt er. „Wie praktisch“, denkt sich Paula, die selbst eine große Entenfamilie hat und sich über den Geschenktipp freut.

Heute stellen die Kinder „Gartenfruchtmarmelade“ her, denn Christl Schreer findet es wichtig, mit Fallobst zu arbeiten. Dazu eignen sich vor allem Äpfel und Mirabellen, von denen es in der Umgebung von Dirlewang mehr als genug gibt. Das Obst muss man schließlich nicht wegwerfen, nur weil es vom Baum gefallen ist.

Ein Plastiklöffel verhindert, dass das Wasser überkocht

Dann bekommen die zwölf Kinder zwischen sechs und zehn Jahren verschiedene Aufgaben: Die einen entkernen die Mirabellen, die anderen schneiden die Äpfel klein. Jetzt vermischen die Kinder die Mirabellen mit dem Gelierzucker und bringen die Masse zum Kochen. Die zehnjährige Nadine verrät Paula einen Tipp: „Wenn man einen Plastikkochlöffel über den Topf legt, läuft das Wasser nicht über.“ Das muss unsere Zeitungsente beim nächsten Mal gleich ausprobieren, denn ihr ist das schön öfter mal passiert.

Die Mirabellenmarmelade ist inzwischen so gut wie fertig. Christl Schreer ruft Paula und die Kinder zur Kostprobe. Dazu wird ein Teller mit kaltem Wasser abgeschreckt, bevor ein Löffel voll Marmelade darauf kommt, die jeder probieren darf. Die Kinder und Paula sind sich einig: „Das schmeckt lecker!“ „Und der feine Geruch erst“, schwärmt Paula. Aber eines will unsere Zeitungsente noch unbedingt wissen: „Wieso wird die Marmelade denn so schön fest?“ Die Expertin Christl Schreer erklärt ihr: „Das machen die Zitronensäure und der Gelierzucker.“

Jetzt füllen die Kinder die Marmelade noch in sterile Gläser und beschriften sie – fertig ist die Mirabellenmarmelade!

In der Zwischenzeit sind auch die Äpfel weich gekocht und die Kinder schütten sie in frische Mullwindeln. „In Windeln?“, fragt Paula verwirrt. „Na klar“, antwortet Schreer. „Das ist die beste Methode, um den Saft aus den Äpfeln zu gewinnen.“ Etwas skeptisch betrachtet Paula den selbst gebauten Entsafter, bei dem der Saft durch die Windel in eine große Schüssel läuft. „Was macht man eigentlich mit dem Apfelrest?“, fragt Paula die Kinder. „Der kommt in die ,Flotte Lotte’“, erklären Lia, Timo und Tobias. „Das ist ein Gerät mit Kurbel, das die Äpfel zerkleinert und durch ein Sieb drückt. Und übrig bleibt dann Apfelmus.“

Die frische Mirabellenmarmelade gibt’s bei Paula zum Frühstück

Mit dem Apfelsaft geht es dann so ähnlich weiter wie zuvor mit den Mirabellen: Zusammen mit dem Gelierzucker in einen Topf, kochen, in Gläser abfüllen. Und schwups ist auch das Apfelgelee fertig. Paula Print freut sich, dass sie am Ende sogar ein Glas Mirabellenmarmelade mit nach Hause nehmen darf. „Prima, die gibt es morgen zum Frühstück“, freut sich die Zeitungsente und macht sich auf den Heimweg.

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