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20.02.2018

Lob für „die Schutzengel“

Ehrenzeichen: Josef Fink, Kreisbereitschaftsleitung, mit Waltraud Marz (von links, Bronze), Hubert Bader (Silber), Anna Suttner (Bronze), Carolin Schmalholz (Bronze), Markus Wexel (Bronze), Jürgen Schmidt (Bronze) und Markus Böhm, Bereitschaftsleitung.
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Ehrenzeichen: Josef Fink, Kreisbereitschaftsleitung, mit Waltraud Marz (von links, Bronze), Hubert Bader (Silber), Anna Suttner (Bronze), Carolin Schmalholz (Bronze), Markus Wexel (Bronze), Jürgen Schmidt (Bronze) und Markus Böhm, Bereitschaftsleitung.

Bürgermeister Gruschka streicht die Leistung des Roten Kreuzes in Bad Wörishofen heraus. Die Helfer zeigen, dass eine Rettungswache wichtig wäre

„Sie sind unsere Schutzengel!“ Bürgermeister Paul Gruschka sparte nicht mit Lob für das Rote Kreuz Bad Wörishofen. Der ehrenamtliche Einsatz von 10328 Stunden sei eine großartige Leistung. „Wir wurden immer großartig in Bad Wörishofen unterstützt“, sagte Gruschka. Ohne die Helfer vom Roten Kreuz hätten viele Veranstaltungen nicht so reibungslos stattfinden können, machte Gruschka deutlich.

Sie würden auf ihre eigene Freizeit verzichten, betonte Gruschka. Dafür verdienten alle Rotkreuzler die höchste Anerkennung. Aktuell gibt es 77 Mitglieder, davon sind elf passiv. Es sei ein trauriges Signal, dass die Helfer bei Einsätzen zum Teil angegriffen würden, beklagte der Bürgermeister.

Er betonte auch, wie gut es sei, dass es eine Rotkreuzjugend gebe, die von Anette Bader seit vielen Jahren erfolgreich geleitet würde. „Je früher unsere Kinder und Jugendlichen Verantwortung lernen zu übernehmen, werden sie sich später erfolgreich im Rahmen ihrer Möglichkeiten Missachtungen entgegensetzen können“, findet Gruschka.

Der vor einem Januar gewählte Vorstand besteht aus Bereitschaftsleiter Markus Böhm und seinen Stellvertretern Georg Stürzel, Manfred Lindner und Florian Dolp. Sie haben im vergangenen Jahr unter anderem drei Bauzaunbanner beschafft, die bei Unfällen als Sichtschutz gegen Neugierige eingesetzt werden, mit Erfolg, wie berichtet wurde.

Das Rote Kreuz war bei Faschingsumzügen vor Ort, beim Ikarus-Festival in Memmingen, beim Familienfest im Skyline Park sowie der dortigen Nachtveranstaltung, beim Allgäu Open Air und natürlich bei der 950-Jahr-Feier Wörishofens. Alleine im Kurhaus kamen 1559 Stunden Sanitätsdienst zusammen. Die schnelle Einsatzgruppe musste zu einem vierstündigen Einsatz zu einer Massenkarambolage auf der A7 mit mehreren Toten und rund 12 Verletzten und das gleich am 1. Januar 2017. Es gab einige große Brände in Siebnach, Unteregg oder Ettringen (wir berichteten).

Eine Grafik machte auf den Hintergrunddienst in Bad Wörishofen aufmerksam. Die Grafik sollte auch zeigen, wie wichtig eine Rettungswache wäre, da die Uhrzeiten der Alarmierungen weit über 22 Uhr hinausgingen, so vor allem zwischen 23 und 24 Uhr. Anton Meier erhielt im Rahmen der Versammlung nicht nur die Ehrennadel in Gold für 40 Jahre, sondern auch die Henry Dunant-Medaille überreicht. (sid)

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