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Bad Wörishofen

27.07.2020

Mäzene stiften viel Geld für Familien und Kinder in Bad Wörishofen

Bürgermeister Stefan Welzel (Zweiter von rechts) und Ilse Erhard (rechts), Leiterin des Mehrgenerationenhauses, dankten Hans Kania und Marie-Luise Vorwerk für ein besonderes Förderprogramm für die Stadt.
Bild: Helmut Bader

Plus Aus vielen Einzelgaben ist in Bad Wörishofen ein Förderprogramm entstanden, das weithin außergewöhnlich ist.

Es ist eine schier endlose Liste von guten Taten, die Hans Kania und zuletzt auch Marie-Luise Vorwerk in all den Jahren für Bad Wörishofens Bewohner geleistet haben. Vor fünf Jahren wurden etliche dieser Maßnahmen unter dem Stichwort „Förderprogramm 2020“ zusammengefasst. Das kleine Jubiläum nahm nun Bürgermeister Stefan Welzel ( CSU) zum Anlass, im kleinen Rahmen einen Rückblick auf diese Erfolgsgeschichte zu werfen.

Durch die Corona-Krise fielen heuer zwar manche Aktionen aus, der Sport-Award etwa. Doch nun ist klar, dass die dauerhaften Förderungen im nächsten Jahr wieder wie gewohnt stattfinden sollen. Welzel erinnerte in seiner Dankesrede etwa an den Babygruß, in dessen Genuss bislang 675 Babys und deren Familien gekommen sind. Der jährliche Kultur- oder Sport-Award bedachte seit 2016 bereits sieben Vereinigungen und ist immer mit 2000 Euro ausgestattet. Mit dem Melanino-Award, einem Kinder-Geigen-Fond und dem Jazz-for-Kids-Projekt „Aljibaba“ unterstützt Hans Kania regelmäßig Kinder der Irmgard-Seefried-Sing- und Musikschule.

Auch das Mehrgenerationenhaus von Bad Wörishofen wird bedacht

Auch das Ehrenamt kommt bei den beiden Gönnern nicht zu kurz. Elf Personen wurden für ihr Engagement bisher schon ausgezeichnet. Günther Brüch, der dies alles für die Stadt verwaltet, hatte alle Fördermaßnahmen sorgfältig aufgelistet. Zusätzlich unterstützt Hans Kania auch das Mehrgenerationenhaus, weswegen Leiterin Ilse Erhard zur Dankesstunde gekommen war und ebenfalls „Danke“ sagte.

Die gesamte Summe, allein des „Förderprogrammes 2020“, beläuft sich demnach inzwischen auf stolze 62.700 Euro. Nicht enthalten darin, auch darauf machte Stefan Welzel aufmerksam, sind Kanias Großspenden, wie der Verkehrsübungsplatz, das Hainbuchen-Projekt im Kurpark, der Brunnen am Guggerhaus oder das Piratenschiff im Freibad, um nur einige zu nennen.

Rund 400.000 Euro gespendet, das findet Bürgermeister Stefan Welzel „sensationell“

Es waren insgesamt mindestens „sensationelle“ (Welzel) 400.000 Euro, die der Stadt bisher zugeflossen seien und dafür gebühre Hans Kania allerhöchste Anerkennung, so Welzel. Gerade in einer Welt, in der viele eher nur auf sich selbst schauen, sei es bewundernswert, dass jemand so viele gute Werke tut.

Hans Kania merkte an, dass der Baby-Award auch in diesem Jahr ausbezahlt wird und dass er „ Bad Wörishofen weiterhin im Auge behalten werde“. Besonderes Anliegen dabei sei ihm stets das Wohl der Kinder hier in der Stadt.

Daraus seien seine Unterstützungsideen in dem Förderprogramm auch meist entstanden. Mit seinem Zitat „Bad Wörishofen, eine Stadt auch für Kinder und Jugendliche“ hat er die Intention des Förderprogrammes passend umschrieben. (heb)

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