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28.07.2010

Maria Kaiser dreht das Rad der Pfarrei

Die Pfarrgemeinderäte aller sechs Pfarreien begrüßten Pfarrhelferin Maria Kaiser (Mitte). Das Bild zeigt v. li.: Eleonore Kastner (Kirchheim), Martha Horn (Haselbach), Martina Müller (Mörgen), Pfarrhelferin Maria Kaiser, Margit Golsner (Könghausen), Fanny Hiller (Eppishausen) und Renate Sommer (Hasberg).

Hasberg Es ist ein Symbol für die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt: Das Rad der im Herbst vergangenen Jahres eingeführten Pfarreiengemeinschaft Kirchheim. Darauf zu sehen sind die Kirchen der sechs Pfarreien aus Kirchheim, Könghausen, Haselbach, Hasberg, Eppishausen und Mörgen. Und dieses Symbol stand erneut im Mittelpunkt, als im Musikerheim in Hasberg die neue Pfarrhelferin der Gemeinschaft, Maria Elisabeth Kaiser, vorgestellt wurde. Dabei war den anwesenden Pfarrgemeinderatsmitgliedern der Gemeinden die Bedeutung des Abends bewusst, viele falteten während der offiziellen Vorstellung die Hände wie zum Gebet.

"Durch den Tod von Dekan Arnold vor drei Jahren hat sich die pastorale Situation grundlegend geändert", blickte Pater Benedikt in seiner Ansprache zurück. "Pater Thomas und ich versuchten seitdem, die seelsorgerischen und pastoralen Aufgaben zu bewältigen. Aber das Rad der Pfarreiengemeinschaft zu drehen wurde immer schwerer", gab der Kirchheimer Pater zu. Dabei soll die beiden Padres ab dem 1. September die neue Pfarrhelferin unterstützen, die zuvor in dieser Funktion schon sieben Jahre in Mattsies tätig war.

"Wir haben seit Monaten auf Hilfe gewartet, haben unseren Wunsch in Augsburg (Diözese) geäußert und immer wieder gedrückt", meinte auch Pater Thomas. Nun ist er froh und zuversichtlich für die Zukunft. "Frau Kaiser ist eine große Bereicherung für uns mit ihrer großen Erfahrung", ist er sich sicher. Maria Kaiser kam 1954 in Erolzheim zur Welt. Zuerst war sie beruflich als Bankangestellte und dann in der Verwaltung im Landratsamt Unterallgäu tätig, bevor sie 20 Jahre lang in den Dienst ihres Bruders des Priesters Alois in Biberach trat. 1991 machte sie die Ausbildung zur pastoralen Helferin.

In der Pfarrei beheimatet sein und darüber hinaus schauen

Welche Aufgaben sie genau ausführen wird, das wolle man im Hauptteam (Pater Benedikt, Pater Thomas und Maria Kaiser) besprechen, so die neue Pfarrhelferin. "Es geht um Leitung und Begleitung der Menschen", sagte sie. Glaubenskurse, Exerzitien im Alltag, Vorbereitung der Sakramente oder Einzelseelsorge sind nur einige der Dinge, bei denen sie unterstützend tätig sein wird. "Wir sollen in unserer Pfarrei beheimatet sein. Manchmal aber auch über unseren Kirchturm hinaus schauen", rief die 56-Jährige zur Zusammenarbeit auf. Da war es wieder, das Symbol vom Rad der Pfarreiengemeinschaft.

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