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Unetrallgäu

29.07.2020

Mehr Straftaten im Unterallgäu

Die Zahl der Straftaten pro Jahr ist im Unterallgäu gestiegen. Polizeipräsident Werner Strößner (links) und Landrat Alex Eder trafen sich zu einem Sicherheitsgespräch im Landratsamt.
Bild: Symbolfoto: Alexander Kaya

Plus Welches Fazit Polizeipräsident Werner Strößer und Landrat Alex Eder im gemeinsamen Sicherheitsgespräch ziehen.

Zu einem positiven Gesamtfazit sind die Vertreter des Landratsamtes Unterallgäu sowie des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West beim alljährlichen Sicherheitsgespräch im Landratsamt in Mindelheim gekommen. Polizeipräsident Werner Strößner und der neu gewählte Landrat Alex Eder analysierten zusammen mit Vertretern der kommunalen Verwaltung sowie den örtlichen Polizeidienststellen neben der allgemeinen Kriminalitätslage auch die Verkehrssicherheit.

Anstieg um etwa 100 Delikte im Unetrallgäu

Trotz eines Anstiegs der Zahl der Straftaten im Landkreis Unterallgäu um rund 100 auf rund 4500 Delikte zählt die Region zu den sichersten in Deutschland. Die Aufklärungsquote habe man erneut um mehr als zwei Prozent steigern können. Mit 74,5 Prozent liege sie damit deutlich über dem gesamtbayerischen Niveau von 67 Prozent. Im Verkehrsbereich blieb die Unfallhäufigkeit nahezu konstant.

Polizeipräsident Werner Strößner (links) und Landrat Alex Eder trafen sich zu einem Sicherheitsgespräch im Landratsamt.
Bild: Landratsamt

Nur sechs Unfälle mehr als im Vorjahr wurden verzeichnet. Allerdings kam es zu deutlich weniger verletzten Personen. So wurden bei 3870 Unfällen 677 Menschen verletzt und damit rund 40 weniger als im vergangenen Jahr. Auch die Zahl der Schwerverletzten sank um knapp 40 Personen auf 136. Leider stieg jedoch die Zahl die Verkehrstoten von sieben auf neun.

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Vermehrt "Falsche Polizisten" mit Betrugsmasche unterwegs

Beunruhigt zeigte sich Polizeipräsident Werner Strößner über den erneuten Anstieg des sogenannten Callcenter-Betrugs. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 240 betrügerische Anrufe allein im Landkreis Unterallgäu, die in zwei Fällen zum Erfolg der Täter führten und die Opfer um insgesamt über 30.000 Euro brachten. „Gerade ältere Menschen sind oftmals Zielgruppe der meist im Ausland agierenden Täter. Auch weiterhin werden wir durch konsequente Präventionsarbeit versuchen, den Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes Maß an Misstrauen nahezubringen. Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an oder fordert Wertgegenstände oder Bargeld“, so Strößner.

Landrat Alex Eder brachte das Sicherheitsgespräch mit einem positiven Resümee zum Abschluss, bedankte sich bei den Teilnehmern und verwies auf die gute und professionelle Zusammenarbeit der letzten Jahre. (mz)

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