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Bad Wörishofen

25.06.2015

Millionenprojekt nimmt jetzt volle Fahrt auf

Der Bauausschuss des Kreistages machte sich in Bad Wörishofen ein Bild vom Beginn der Generalsanierung der Beruflichen Schulen.
Bild: Knoll

Kreisräte informieren sich über die Sanierung des Wörishofer Schulzentrums. Diskussion über die Herde in der Lehrküche

Die Arbeiten zur Generalsanierung des Schulzentrums Bad Wörishofen sind bereits in vollem Gange. Ein genaues Bild verschafften sich die Räte des Unterallgäuer Kreisbauausschusses nun vor Ort. Sie tagten nämlich in dem Gebäude von FOS, Wirtschaftsschule und Hotelfachschule und ließen sich bei einem Rundgang von Bauleiter Albert Bedic und Anton Bartenschlager vom Hochbauamt des Landkreises die einzelnen Teilabschnitte erklären.

Vergangenes Jahr sind zunächst in einem ersten Bauabschnitt mehrere Kellerräume als Ausweichmöglichkeiten für die Zeit der eigentlichen Bauarbeiten saniert worden. „Eine Art Testphase, die durchwegs positiv verlaufen ist“, wie Bedic sagte und er zeigte den Räten die Übergangs-Klassenzimmer. Anschließend standen ab den diesjährigen Osterferien vorbereitende Arbeiten wie der Abbruch der Außenfassade und der Gerüstbau im Mittelpunkt.

Die Anzahl der unliebsamen Überraschungen hielt sich laut Bedic bisher in Grenzen. Sie seien bei solch einer umfangreichen Sanierung meist das größte Risiko, da trotz vorheriger Untersuchungen mit unerwarteten Baumängeln oder nicht zu erwartender Schadstoffe immer zu rechnen sei. Ein Starkregen hat so auch zum Beispiel jüngst zu einem kleinen Wasserschaden im Flur geführt. Auch hat sich die Menge des schadstoffreichen Materials angehäuft, das entsorgt werden muss. Doch diese Probleme seien überschaubar und hätten nicht zu nennenswerten zusätzlichen Kosten geführt.

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Ende Juli nun soll der Innenabbruch beginnen, der sich voraussichtlich dann bis Dezember hinziehen wird. Ganz abgeschlossen werde die Baumaßnahmen aber erst Ende 2016 sein. Nicht nur baulich sondern auch logistisch ist diese Generalsanierung bei laufendem Schulbetrieb mit täglich rund 750 Schülern eine Herausforderung. Bisher hätte dies gut geklappt.

Obwohl die zunächst nicht geplante neue Küche für die Mensa des Wohnheims und eine neue Trafostation sowie gestiegene Nebenkosten sich negativ auf die veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 10, 8 Millionen Euro auswirken, liegen diese aber immer noch im grünen Bereich. „Einige Aufträge konnten wir günstiger als gedacht vergeben“, erklärte im Anschluss an den Rundgang Landrat Hans-Joachim Weirather. Projektleiter Holger Kirchmann informierte die Räte weiter im Detail.

Lediglich die neue Trafostation und die kostenintensive Umstellung in der Küche von Gas- auf Induktionsherde führte zu Diskussionen. Bartenschlager erklärte, dass nicht der Gesamtbedarf eine neue Trafostation bedingen, sondern die nicht zu umgehenden Spitzenlasten. Induktionsherde seien zudem inzwischen Standard in den Gastroküchen. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung vergab der Ausschuss mehrere Aufträge für die zuvor besprochenen Generalsanierungen in Höhe von rund 677000 Euro. Damit sind jetzt 95 Prozent der Baumaßnahmen vergeben.

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