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Konzerte

02.01.2019

Mit viel Musik ins neue Jahr gestartet

Beim Auftritt der Dresdner Salon-Damen in Bad Wörishofen war gute Laune zum Jahreswechsel programmiert.
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Beim Auftritt der Dresdner Salon-Damen in Bad Wörishofen war gute Laune zum Jahreswechsel programmiert.

Die Dresdner Salondamen bieten in Bad Wörishofen eine gelungene Show. Die Stadtkapelle hält mit dem Bläserklängen zum Jahreswechsel eine Tradition am Leben

Witzig, spritzig, nostalgisch, ein wenig frech und frivol – so war die Silvestervorstellung der „Dresdner Salon-Damen“ im Kurtheater. In speziell für sie gefertigten Kleidern in verführerischem Rot und leuchtendem Petrol mit frechen Hüten auf den Köpfen, so präsentierten sich die fünf Künstlerinnen in einer fröhlich ansteckenden Weise, wie prickelnder Champagner. Sie machten die 1930er und 1940er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wieder lebendig, verführten zu einer romantischen, temperamentvollen und amüsanten Reise. Mit ihrer großartigen Stimme begeisterte Susann Jacobi, eine Konzert- und Oratoriensängerin, und lud die Gäste ein: „Steigen Sie ein in die himmelblaue kleine Limousine. Reisen Sie mit und begegnen Sie der feurigen Juliska in Budapest, bevor Ihre Reiseleiterin in Paris haucht: ‚Schau mich bitte nicht so an’.“

Die Reise führte nicht nur nach Paris, in die Stadt der Liebe, nein, es zog sie nach Spanien, wo der „Schöne Eduardo von Kastilien“ auf sie wartete. Oder war die Reise zum Onkel Bumba nach Kalumba das richtige Ziel? Er tanzt am liebsten Rumba. Das wirkt genauso ansteckend wie das Konto des Liebsten. Doch, ach „auf dem Konto meines Liebsten steht das Komma zu weit links“. Deswegen - Heirat ausgeschlossen. Ach ja, die inneren Werte zählen, oder doch nicht so ganz? Auf jeden Fall ist das Wichtigste die „Musik, Musik, Musik“. Klar ist demnach: „Ich brauche keine Millionen, mir fehlt kein Pfennig zum Glück.“ Wenn die fünf Salon-Damen das singen, könnte man es ihnen fast glauben. Zu hören war auch die Violinpädagogin Franziska Graefe, die zum Ensemble der Batzdorfer Hofkapelle und im Dresnder Barockorchester mitwirkt. Silke Krause ist für die Tasten zuständig, am Flügel und Akkordeon und singt überzeugend „Kein Schwein ruft mich an“. Musikpädagogin Deborah Oehler glänzt am Kontrabass und Cello und Cécile Pfeiff ist nicht nur seit fast 20 Jahren die musikalische und organisatorische Managerin, sie spielt hervorragend Klarinette und Saxophon.

Es waren diese alten, bekannten Lieder, die die Besucher verzauberten und anregten. Und wie würden sie das alte Jahr beenden und das neue beginnen? Kurdirektorin Petra Nocker verriet, dass sie nach dem Silvesterblasen mit der Stadtkapelle Bad Wörishofen unter der Leitung von Rainer Wörz zu einer Freundin fahren, dort mit ihrem Mann und den Kindern zusammentreffen würde, um gemeinsam ein Fondue zu genießen. Am Neujahrstag sei sie beim Frühschoppen im Kursaal. Einige Gäste waren von weither angereist, so ein Ehepaar aus Frankfurt am Main. Sie sagten, für sie sei es immer ein willkommener Anlass nach Bad Wörishofen zu kommen um gerade hier den Jahreswechsel zu begehen. Franz Seemüller und seine Familie wollten zunächst ein gutes Essen genießen, nach Türkheim fahren und dort das neue Jahr gemeinsam mit Bürgermeister Christian Kähler begrüßen.

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