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Konzert

30.11.2018

Momente der Stille in der staden Zeit

Miriam Gäble-Wagner und der kleine Ferdinand freuen sich schon auf das Konzert von „triolissima plus“ am Samstag, 1. Dezember, um 17 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung in Amberg.
Bild: Maria Schmid

„Triolissima plus“ verzaubern am Samstag, 1. Dezember, um 17 Uhr in der Pfarrkirche

Nur noch wenige Tage sind es bis zur „staden Zeit“ mit all ihren Besonderheiten, ihrem mehr oder weniger geliebten Vorweihnachtsstress, aber auch mit ihren verzaubernden Adventskonzerten. Das sind die Stunden, in denen die Gäste vom Alltag entrückt die Stille und die Vorfreude auf die Festtage genießen können.

Den Auftakt in der Amberger Pfarrkirche Mariä Heimsuchung machen die vier Musikerinnen von „Triolissima plus“ am Samstag, 1. Dezember, um 17 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung in Amberg. „Triolissima plus“, das sind Miriam Gäble-Wagner aus Amberg, gebürtig aus Lauben, Manuela Schmid, geboren in Erding, Lucie Dachs-Meltke, geboren in Deggendorf, und Dominika Aslam aus Landshut.

Sie sind mit ihren nationalen und internationalen Vokal- und Instrumentalstücken prädestiniert für die Einstimmung auf die emotionalsten Wochen zum Ende des Jahres.

Diese vier Musikpädagoginnen studierten gemeinsam in Augsburg. Sie werden die Gäste in der Pfarrkirche mit ihren Instrumenten Tenorhackbrett, Gitarre, Querflöte, Altflöte, Sopranflöte, Percussion und ihren harmonisch aufeinander abgestimmtem Gesang, darunter auch mit traditionellem Dreigesang, in die Welt der Volksmusik entführen. Darunter sind unter anderem der „Weihnachtsboarischer“ von Florin Pallhuber und „Es mog net finster wern“ zu hören sein. Dem „King oft the fairies“, dem König der Elfen aus Irland wird Referenz erwiesen und aus Afrika kommt das Lied „Siyahamba“.

Es wird zum „Hirtentanz“ ebenso eingeladen wie die Feststellung „Is finster drauß“ zu hören sein. Miriam Gäble-Wagner sagt: „Keine von uns vier Musikerinnen sind in einer Führungsposition, alles wird gemeinsam im Team zusammengestellt und geprobt.“ Da sie inzwischen sehr weit auseinander wohnen, drei von ihnen inzwischen mit musikalischem Nachwuchs gesegnet sind, treffen sie sich zum Proben immer mal wieder an einem gemeinsamen Wochenende.

Miriam Gäble-Wagner lebt seit drei Jahren mit ihrem Mann Jochen Wagner, dem neunjährigen Sohn Julius und dem achtzehn Monate alten Söhnchen Ferdinand in Amberg. Sie ist im Kindergarten Amberg für die musikalische Früherziehung zuständig. Diese Ausbildung kostet die Eltern nichts. Die trägt die Gemeinde.

Miriam Gäble-Wagner sagt: „Jedes Kind bekommt diese Möglichkeit. Inzwischen unterrichte ich auch fünfzehn Blockflötenkinder.“ Sie selbst hält als aktive Musikerin bei der Musikkapelle Lauben-Heising die Verbindung zu ihrem Heimatort aufrecht, in dem ihr Vater, Komponist vieler großartiger Blasmusikliteratur, Kurt Gäble, lebt und arbeitet.

Bei dem Konzert gibt es ja eventuell auch einige überraschende Momente. Vielleicht ist ja auch Söhnchen Julius, ein Percussion-Talent, zu erleben? Auf jeden Fall wird die Pfarrkirche im Licht vieler Kerzen die richtige Einstimmung zur Adventszeit sein.

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