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19.05.2016

„Musik macht einfach Spaß“

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Ulrike Kottler überreichte Klaus-Jürgen Herrmannsdörfer ( links) und Magnus Blankeine Spende des Rotary-Clubs in Höhe von 5000 Euro.

Kneipp-Geburtstag Bürgermeister Paul Gruschka gratulierte auch zum 90-jährigen Bestehen der städtischen Musikschule

Bad Wörishofen Wie feiern Sie einen ganz besonderen Geburtstag? Gewiss auch mit vielen lieben Gästen. Beim 195. Geburtstag vom Pfarrer Sebastian Kneipp wurden vor allem die Gäste beschenkt und das mit viel Musik.

Kneipp sagte einmal: „Kaum ein Vogel singt am Abend, was singen kann, beginnt am Morgen seinen Gesang.“ Doch auch ohne Gesang kann ein Fest zu einem besonderen Ereignis werden. Die Musik am Abend des Geburtstages von Sebastian Kneipp wurde für die zahlreichen Gäste im Kursaal ein wunderschönes Erlebnis. Dafür sorgten Schüler und Lehrkräfte der Irmgard Seefried Sing- und Musikschule Bad Wörishofen. Die Leiter der Schule Klaus-Jürgen Herrmannsdörfer und Magnus Blank hatten ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Den Festgottesdienst am Morgen in der Stadtpfarrkirche St. Justina gestalteten Karl Stepper an der Orgel und Zelebrant Pfarrer Reinold Schwarz. Er sagte in seiner Predigt, heute stehe er in der Kirche, in der Pfarrer Kneipp von 1881 bis zu seinem Tod am 17. Juni 1897 seelsorgerisch gewirkt hatte. Er zeigte in kurzen Zügen das Leben Kneipps auf und ging auf dessen Lehren ein, auf die fünf Säulen und den für ihn wichtigsten Ausspruch: „Vergesst mir die Seele nicht!“

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Diesen Aspekt brachten die Akteure der Musikschule in vielfältigster Weise zu Gehör. Die Jüngsten Luiz und Max Masur spielten vierhändig „Kommt ein Vogel geflogen“ am Flügel, angeleitet von ihrer Lehrerin Anja Völler. Miriam Meier, die jüngste Violinistin, ist Gewinnerin bei Jugend musiziert. Ihr Opa Otto Maier begleitete sie am Klavier.

Den wohl größten Part an diesem Abend hatte Karl Stepper. Er war de

r versierte Pianist, der Schüler und Kollegen bei ihren Soloauftritten am Flügel begleitete. Dazu zählten Sabrina Baur und Kathrin Lapsit-Hanel (Klarinetten), Bernadette Mayr, Selina Henkel, Anja Filser, Anja Völler, Edit Gazsarovszky (Querflöten), Julia Gleich (Alt-Saxophon) und Patrick Henrichs (Trompete). Zu hören waren zahlreiche Werke großer Meister. Ganz zauberhaft und virtuos spielten Marta Zsiros, Violine, und Ingrid Baum, Gitarre, die Meditation aus „Thais“ von Jules Massenet. Patrick Henrichs, Trompete, blies brillant das „Andante et Allegro“ von Guillaume Balay. Anja Gasser ließ das „Ostinato“ von Béla Bartok hören. Das waren nur einige der sehr hörenswerten Stücke. Das neue „Tuba-Quartett“ ließ mit seinen tiefen Tönen sogar einen Elefanten durch den Saal stapfen.

Bes(ch)wingt erklang ein „Evergreen-Cocktail“, bei dem die Gäste leise mit summen konnten, unter anderem: „Frauen sind keine Engel“. Moderator Magnus Blank schmunzelte. Dem wollte er nicht widersprechen. Blank hatte ein Junior-Blechbläserensemble ins Leben gerufen und das beliebte Volkslied „Muss i denn“ für sie neu arrangiert.

Bürgermeister Paul Gruschka konnte mit großer Freude vor allem zum 90. Jubiläum der Musikschule gratulieren. Er sagte, er sei überzeugt davon: „Musik macht einfach Spaß!“ Das hohe Niveau der Schule sei für die Schüler besonders attraktiv. Das fördere Kreativität und Teamfähigkeit. Er betonte: „Die Musikschule ist für die Entwicklung der Kinder wichtig und verbindet Menschen verschiedener Kulturen.“ Für besonders viel Bewegung im Ablauf des Abends sorgten die Jazztanzgruppen „Joy Jumper“, „Dance Connection“ und „Starlights“ des Stamm-Kneippvereins unter der bewährten Leitung von Claudia Sachon.

Aber damit nicht genug der Programmpunkte am Geburtstag von Sebastian Kneipp. Im Kulturhaus zum Gugger eröffneten die ersten beiden heiteren Episoden die ZDF-Reihe „Heiße Wickel – Kalte Güsse“ mit vielen bekannten Schauspielern. Jeweils zwei der 1984 in Bad Wörishofen gedrehten Filme unter dem Titel „Kneippiaden“ sind in den nächsten Monaten immer dienstags zwischen 14.30 und 15.30 Uhr zu sehen.

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