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Bad Wörishofen

25.05.2020

Nach Messerangriff in Bad Wörishofen: 47-Jähriger in Haft

Ein 47-Jähriger sitzt wegen des Verdachts des dreifachen Totschlags nun in Untersuchungshaft.
Bild: Matthias Becker

Plus Kripo und Staatsanwaltschaft werfen dem Mann dreifachen versuchten Totschlag vor. Die schwer verletzten Frauen sind außer Lebensgefahr.

Der Mann, der am Sonntag auf drei Frauen eingestochen haben soll, sitzt seit Montag hinter Gittern. Der 47-Jährige gelte als dringend tatverdächtig, hatte die Polizei bereit nach der Bluttat vom Sonntag mitgeteilt. Am Montagnachmittag musste er sich der Ermittlungsrichterin stellen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen wurde der Mann am Montagnachmittag der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Die Richterin ordnete Untersuchungshaft an, wegen des Verdachts des dreifachen versuchten Totschlags.

Der 47-Jährige selbst habe sich bislang nicht zu dem Tatvorwurf geäußert, teilten Staatsanwaltschaft und Kripo Memmingen am späten Montagnachmittag mit. Der Mann wurde noch am Montag in ein bayerisches Gefängnis gebracht.

Nach Messerangriff in Bad Wörishofen: 47-Jähriger in Haft

So geht es den Opfern der Attacke

Die Lebensgefährtin des 47-Jährigen konnte derweil am Montag aus der stationären Behandlung des Krankenhauses entlassen werden, in das sie nach dem Messerangriff gebracht wurde. Die beiden anderen Frauen seien weiterhin in Krankenhäusern. Ihre Verletzungen seien schwer, jedoch nach aktuellem Sachstand nicht lebensgefährlich, teilten Staatsanwaltschaft und Kripo mit. Beide Frauen seien weiterhin nicht vernehmungsfähig.

Mehr zu der Bluttat vom Sonntag lesen Sie hier:

Drei Frauen bei Messerstecherei schwer verletzt

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