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Verkehr

30.11.2017

Nachbessern an der A96-Anschlussstelle Bad Wörishofen

Der A 96-Anschluss Bad Wörishofen. Die Ampelanlage sorgt regelmäßig für Kritik.
Bild: Markus Heinrich

Wie sich zeigte, haben die Kontaktschleifen an der Ampelanlage nicht richtig funktioniert. Deshalb gab es keine grüne Welle. Jetzt soll alles besser werden.

Die Ampelanlage an der Autobahnanschlussstelle Bad Wörishofen kam bei vielen Pendlern von Beginn an nicht gut an. Nun wurde nachgebessert. Wie sich herausgestellt hat, gab es Mängel im Bereich der Kontaktschleifen.  „Diese sind nun durch die verantwortliche Firma beseitigt worden“, teilt der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke ( CSU) mit. Auf seine Initiative hin seien die Kontrollen überhaupt erst erfolgt. „Die Verkehrssituation hat sich nach Auskunft des staatlichen Bauamtes nun deutlich entspannt“, erklärt Stracke. Die Ampelanlage ist seit dem September 2016 in Betrieb. Sie sollte eigentlich den überlasteten Verkehrsknoten bei Bad Wörishofen entspannen. Dort stauten sich die Autos im Berufsverkehr teilweise bis auf die Fahrbahn der A 96 zurück. Eine gefährliche Situation. Allerdings hätten sich seit dem Herbst des vergangenen Jahres Beschwerden aus der Bevölkerung gehäuft, sagt Stracke. Pendler hätten sich über nicht nachvollziehbare Rotphasen und  Rückstaus auf der Staatsstraße 2015 geärgert.  Nun wurde festgestellt, dass die angestrebte grüne Welle gar nicht funktionieren konnte, weil die  eingebauten Kontaktschleifen nicht einwandfrei funktionierten. Die Signalbaufirma hat das jetzt behoben.

Beim staatlichen Bauamt in Kempten ist man der Meinung, dass sich der Verkehrsfluss nun verbessert habe. Dazu hat die Behörde eine Drohne eingesetzt, welche die Situation aus der Luft dokumentierte. Rückstaus würden demnach nur noch ausgesprochen selten auftreten und würden sich nach Ansicht des Bauamts mit der nächsten Grünphase der Ampel sofort wieder auflösen. Rückstaus in den Kreisverkehr bei de Rastanlage habe es nur selten und wenn dann morgens gegeben, berichtet das Bauamt. Staus auf den Autobahnrampen seien überhaupt nicht mehr aufgetreten.

Eine Verlängerung der Abbiegespur, wie von Stracke gefordert, werde man aber nicht umsetzen. Der Zeitgewinn dadurch sei lediglich im Sekundenbereich zu verorten. Erfreulich sei, dass seit Inbetriebnahme der Ampeln die Unfallzahlen zurückgegangen seien. Insbesondere die früher häufig aufgetretenen Unfälle beim Einbiegen und Kreuzen, die „immer ein hohes Potential für schwere Personenschäden mit sich bringen“, seien stark zurückgegangen. Seit September bis August 2017 gab es an der Anschlussstelle nur einen Unfall dieser Kategorie, teilt das Bauamt mit.

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