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15.03.2010

"Neanad's isch's so wia dahoi"

Türkheim Achim Schregle lebt in München und arbeitet als Fernsehreporter. 40 Jahre ist er alt und kennt die Welt.

Trotzdem ist er seinem Heimatort Türkheim treu geblieben, so treu, dass er sogar seinen Krimi-Erstling "Römerschanze" dort spielen lässt und feststellt: "Türkheimer bleibt ma oifach, egal, wo ma isch. Neanand's isch's so wia dahoi".

Dass er das heimatliche Idiom nicht verlernt hat, bewies er auch bei seiner Autorenlesung im Kino Türkheim, die Wolfgang Wilhelm von der Sieben-Schwaben-Buchhandlung organisiert hatte. Unter den Zuhörern war auch Verleger Jürgen Schweitzer vom Maximilian Dietrich Verlag, wo Schregles Buch erschienen ist.

Achim Schregle erinnerte sich, dass ein Kinobesuch am Sonntagnachmittag für ihn und seine Freunde früher ein Ereignis war - besonders, wenn es einen Bud Spencer-Film gab. Insofern hatte seine Lesung etwas Nostalgisches.

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Dass Schregles Geschichte von eigenen Erinnerungen geprägt ist, wurde beim Vorlesen klar. So spielt es im Buch beispielsweise eine Rolle, dass die Türkheimer es gar nicht mögen, wenn ihr Ort in unangenehmen Zusammenhängen im Mittelpunkt des Medieninteresses steht.

Dazu, so bekennt der Autor offen, habe ihn der Ärger seiner Mitbürger über die Berichterstattung im "Stern" nach der Schneider-Pleite inspiriert.

Auch an anderen Stellen dürften die Zuhörer sich und ihren Ort erkannt haben. Vielleicht lässt sich ja der eine oder andere davon anregen, das ganze Buch zu lesen. (emf)

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