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02.03.2011

Neue Hoffnung für den Modellflugklub

Neues Grundstück bekam Zustimmung der Gemeinde

Türkheim Der Türkheimer Modellflugverein MSG Flossachtal hat ein neues Vereinsgelände – vielleicht. In der vergangenen Sitzung gab der Gemeinderat seine Zustimmung zu einer Fläche im Osten Türkheims. Wie berichtet, wollte der Rat in seiner vorherigen Sitzung noch abwarten, wie sich die Verhandlungen des Vereins mit dem Inhaber einer anderen Fläche südlich des Laternenwegs entwickeln würden. Da diese scheiterten, blieb als letzte Variante die 0,8 Hektar große Fläche im Osten übrig. Der Verein ist gezwungen, sein derzeitiges Grundstück zu verlassen, weil am Rand des bisherigen Grundstückes ein Pappelwald entsteht. Dieser mache das Starten und Landen der Modellflieger nahezu unmöglich und zwingt den 40 Mitglieder starken Verein, sich ein neues Grundstück zu suchen. Diese Suche ist nun vorbei – vielleicht.

Zukunft des Vereins ist nach wie vor nicht gesichert

Vielleicht deshalb, weil die Genehmigung des Gemeinderates nur eine von mehreren Hürden ist. „Wir sind verhalten optimistisch“, sagt Peter Dittrich, der Vorsitzende des Modellfliegerklubs. „Denn jetzt geht die Sache erst mal ans Luftfahrtamt und danach an verschiedene andere Instanzen, zum Beispiel an das Landratsamt.“ Erst wenn alle Stellen dem neuen Standort zugestimmt haben, kann der Verein tatsächlich von einer neuen Heimat sprechen. Ein Gang durch die Instanzen, der neben Nerven vor allem Zeit braucht: Auf etwa sechs Monate schätzt Dittrich die Zeit, bis alle Genehmigungen erlassen sein könnten.

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Sollte eine der Instanzen den Daumen für das Projekt senken, wird es auch für den gesamten Verein eng: „Bis zum Ende des Jahres müssen wir von dem alten Gelände weg sein – bis dahin brauchen wir spätestens ein neues Grundstück“, erklärt Dittrich. Die Suche danach sei lang und schwierig genug gewesen, Zeit für einen alternativen Standort sei allein schon wegen der Dauer des Genehmigungsverfahrens nicht da.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Wenn es dieser Standort nicht wird, wird es keiner. „Dann würde mir nichts anderes übrig bleiben, als den Verein aufzulösen“, sagt Dittrich. Ob dieser Schritt nötig ist, wird sich im kommenden halben Jahr entscheiden. (eisl)

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