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23.03.2009

Neue Perspektive für das Land?

Pfaffenhausen (hlz) - Wohin steuert der "ländliche Raum" und was ist zu seiner Stärkung zu tun? Weil diese Fragen viele Menschen umtreiben, wird die Politik auch ständig damit konfrontiert. Ein aktives Beispiel ist Pfaffenhausen, wo im Rahmen der von den Freunden Pfaffenhausens eingeführten "Pfaffenhauser Gespräche" schon mehrere namhafte Politiker und Experten zu diesem Thema sprachen.

Sie alle wussten die Probleme aus ihrer Warte beim Namen zu nennen, wie zum Beispiel: den Wandel der Landwirtschaft, die demografische Entwicklung, die Abwanderungen in die Städte, den Verfall der Dörfer und Ortskerne, die ungenügende Verkehrsinfrastruktur, den Mangel an Arbeitsplätzen oder den Identitätsverlust. Ihre Antworten, Ratschläge und Lösungsansätze reichten von der staatlichen Struktur- und Förderpolitik über die interkommunale Zusammenarbeit bis zu einem selbstbewussten Bürgerengagement. Es wurde also - frei nach Karl Valentin - schon fast alles gesagt, aber noch nicht von allen.

Deshalb lässt Pfaffenhausen auf dem Weg zum Konkreten und zur nachhaltigen Umsetzung nicht locker. Bürgermeister Krieger hat nun den Bayerischen Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, als Referenten zum Thema "Perspektiven in Krisenzeiten - Bayerns Politik für den ländlichen Raum" gewonnen. Von ihm erhofft man sich richtungweisende Fingerzeige und aktuelle Antworten auf all die brennenden Fragen. Andererseits sollen dem Minister auch die Sorgen und die Stimmung der Landbevölkerung vermittelt werden.

Termine: Staatsminister Helmut Brunner spricht am Dienstag, 24. März, um 20 Uhr in der Aula der Volksschule Pfaffenhausen (Eingang Schulstraße). Finanzstaatssekretär Franz Pschierer stellt ein kurzes Grußwort voran.

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