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Gedenkstätte

20.04.2019

Neuer Glanz für die Friedenstaube

Der Ettringer Künstler Hristo Kostov (rechts) hat die Friedenstaube neu gestaltet. Bürgermeister Paul Gruschka (2. von rechts) und der Leiter des Ordnungsamtes, Jan Madsack (links) begrüßten den Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes Sebastian Weilbach (2. von links), der die Gedenkstätte als „besonders ansprechend“ würdigte.
Bild: Stadtverwaltung Bad Wörishofen/ Donath

Der Ettringer Künstler Hristo Kostov hat das Mosaik auf dem Friedhof neu gestaltet

In neuem Glanz erstrahlt die Friedenstaube, welche die Gedenkstätte für die Opfer des 1. und 2. Weltkrieges auf dem städtischen Friedhof schmückt. Die Kriegsgräberfürsorge im Inland wird durch das Gräbergesetz geregelt; danach bleiben alle Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft dauerhaft bestehen.

Der Freistaat Bayern hat diese Aufgabe an die Gemeinden delegiert. In Bayern ruhen heute mehr als 166 000 Tote.

In Bad Wörishofen wurde auf dem Friedhof 1977 gemeinsam von der Stadt und dem Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge die Gedenkstätte geschaffen. Das Symbol auf der Gedenktafel, eine Friedenstaube, war im Laufe der Jahre stark verwittert und kaum noch erkennbar. Der Künstler Hristo Kostov aus Ettringen hat in einjähriger mühevoller Arbeit das Mosaik neu gestaltet. Damit am Ende alles möglichst originalgetreu wieder hergestellt wurde, ist er zweimal nach Murano gefahren, um dort die entsprechenden Materialien zu besorgen. Die Kosten in Höhe von 8000 Euro teilen sich die Stadt (5000 Euro) und der Volksbund (3000 Euro). (mz)

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