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Feier

08.09.2017

Noch ein Jubiläum in der Kneippstadt

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40 Jahre ist der Förderkreis des Wörishofener Kneippmuseums heuer alt. Auf dem Foto sind v.li. zu sehen: Christian Schedler, Museumsexperte aus Mindelheim, Ehrenvorsitzender August Filser, Kurdirektorin Petra Nocker, Dr. Peter Schreiner, 1. Vorsitzender Werner Büchele, 2. Vorsitzender Dr. Hans Horst Fröhlich.
Bild: Helmut Bader

 Der Förderkreis Kneippmuseum ist 40 Jahre alt

 Es ist offensichtlich das Jahr der Jubiläen in der Kneippstadt! Neben dem Stadtjubiläum, dem 120-jähigen des TSV, dem 50-jährigen in St. Ulrich oder 50 Jahre Stadion am Unteren Hart kann auch der Förderkreis des Kneippmuseums einen runden Geburtstag feiern. Er wurde am 8. November 1977 von 16 Mitgliedern aus der Taufe gehoben und wird demnach heuer 40 Jahre alt.

Dr. Josef Kaiser und Apotheker Luitpold Leusser übernahmen den Vorsitz. Schon damals als Schatzmeister dabei war August Filser, der dem Verein später insgesamt 15 Jahre vorstand und zuletzt zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde.

Ziel des Förderkreises war zunächst die Erstellung eines Kneippmuseums in Zusammenarbeit mit der Stadt, um das „Andenken an den Wohltäter der Menschheit“ auch bildlich darzustellen.

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Schon 1978 hatte sich die Mitgliederzahl verdoppelt und der Verein arbeitete in verschiedenen Arbeitsgruppen. Als Dr. Kaiser 1980 den Vorsitz abgab, übernahm diesen August Filser zunächst kommissarisch, 1983 auch offiziell. Zunächst galt es für den Verein, Räumlichkeiten für das geplante Museum zu finden.

Nachdem das alte Rathaus oder das Pelikanhaus sich als nicht geeignet erwiesen, fand das Museum im denkwürdigen Ort des Klosters auf Initiative von August Filser seine Heimstatt. Am 20. November 1984 erfolgte der Baubeginn in den Räumen der ehemaligen Klosterschule. Bereits zwei Jahre später konnte es mit vielen Ehrengästen, u.a. mit Minister Anton Jaumann, eröffnet werden. Die Trägerschaft lag in den Händen der Stadt und zu den ca. 650 000 DM Baukosten steuerte der Förderverein 100 000 D-Mark bei.

1987 übernahm Robert Wissmiller den Vorsitz des Vereines. In dieser Zeit wurde das Türmchen im Kloster als Depot eingerichtet. 1996 wurde Friedrich Storbeck zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Als 1997 das Kneippjahr anlässlich des 100. Todestages Sebastian Kneipps begangen wurde, beteiligte sich das Museum mit der Ausstellung „Wie zu Kneipps Zeiten“ daran.

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Vereines wurde der Klostergarten, in dem zuletzt jährlich der Museumstag begangen wird, eröffnet. 30 000 Euro steuerte der Verein zu den Kosten bei.

Nach dem Ausscheiden von Fritz Storbeck übernahm August Filser, dem das Museum und der Förderverein immer ganz besonders am Herzen lagen, erneut den Vorsitz. In dieser Ägide erfolgten diverse Ankäufe für das Museum und anlässlich des 25-jährigen Jubiläums die Römerausstellung, die im Raum 7 ihre Heimat fand. Außer den Zuschüssen übernahm auch hier der Verein die Kosten.

Seit dem Jahre 2012 beschäftigt sich nun der Förderkreis bereits mit der umfangreichen Umgestaltung des Museums als großer Zukunftsaufgabe, die jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte.

Das von Dr. Peter Schreiner dafür entworfene Konzept wurde kürzlich im Stadtrat vorgestellt und fand große Beachtung.

Seit dem Jahr 2015 steht nun der ehemalige 2. Kurdirektor Werner Büchele an der Spitze des Vereines.

Er war bereits seit 1996 für die Stadt als Träger verantwortlicher Leiter des Museums und so war der Umstieg nach seinem Ausscheiden aus dem Dienst für den Förderkreis sicher eine logische und positive Entscheidung. 2. Vorsitzender ist nach wie vor Dr. Hans Horst Fröhlich, der dem Verein fast seit seiner Gründung eng verbunden ist. Simon Ledermann wirkt als Kassier und hat die neue Homepage www.foerderkreis-kneippmuseum.de gestaltet. Franz Holzleitner ist als Schriftführer tätig.

Wie Werner Büchele mitteilt, verzichtet der jetzt 180 Mitglieder zählende Verein auf eine größere Jubiläumsveranstaltung, um Kosten zu sparen und lieber Spenden zu generieren. Aus diesem Anlass findet am 24. November das Benefizkonzert des Deutschen Ärzteorchesters zugunsten des Fördervereines statt. Darin erfolgt die Uraufführung der „Kneipp-Suite“, die von Orchesterleiter Alexander Mottok geschaffen und von den Stadtwerken gesponsert wurde.

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