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02.07.2014

Positiver Trend auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort

Mit einer Arbeitslosenquote von 1,9 Prozent liegt das Unterallgäu deutschlandweit auf dem dritten Platz

Auch im Juni setzte sich der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt im Wirtschaftsraum Mindelheim fort. Die Arbeitslosenquote lag aktuell bei 2,2 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte besser als im Mai. Wenn man das gesamte Kreisgebiet betrachtet, hat sich im Unterallgäu die Arbeitslosenquote im Juni sogar auf 1,9 Prozent verringert. Im deutschlandweiten Vergleich liegt das Unterallgäu damit auf Platz drei.

Im Juni waren 802 Frauen und Männer bei den Vermittlern der Arbeitsagentur und im Jobcenter arbeitslos gemeldet, 48 weniger als im Vormonat. Anhaltend robust zeigte sich der Stellenmarkt. Insgesamt hatte der Arbeitgeberservice 474 Stellenangebote aus der Region zur Verfügung.

„Der Arbeitsmarkt hat sich im Juni in unserer Region weiter verbessert“, sagt Alfred Falger, Leiter der Agentur für Arbeit Mindelheim. „Gefragt ist vor allem qualifiziertes Personal. Um Fachkräfte zu gewinnen, sollten Betriebe auch weitere Alternativen aktiv in ihre Personalplanung miteinbeziehen.“

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Im Juni meldeten sich 210 Frauen und Männer neu bei den Vermittlern, 50 weniger als noch im Mai. Im selben Zeitraum endete für 255 Kräfte die Zeit der Arbeitslosigkeit. Verschiedene Personengruppen waren unterschiedlich stark von Arbeitslosigkeit betroffen. Mehr als 300 arbeitslose Menschen sind über 50 Jahre alt. Gerade in diesem Personenkreis gibt es zahlreiche Fachleute, die mit ihrer Berufserfahrung zur Linderung des Fachkräftemangels beitragen können. Demgegenüber entwickelte sich die Lage für Jüngere unter 25 Jahren weiter positiv. Im Juni gehörte lediglich jeder zehnte Arbeitslose zu dieser Altersgruppe, noch 79 jüngere Kräfte waren ohne Beschäftigung.

Der Stellenmarkt bewegte sich weitgehend auf dem guten Niveau des Vormonats. Unter den 116 neu hereingegebenen Beschäftigungsmöglichkeiten blieben sowohl für kaufmännische Tätigkeiten wie auch in der industriellen Produktion vor allem ausgebildete Kräfte weiter gefragt. Für eine Tätigkeit in Büro und Sekretariat waren einige Stellen verfügbar. Arztpraxen boten Beschäftigungen für medizinische Fachangestellte an. Des Weiteren waren Pflegefachkräfte für Tätigkeiten in Seniorenheimen begehrt. Metallverarbeitende Betriebe offerierten ebenfalls zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten. Das Baugewerbe suchte Fachleute im Hochbau sowie im Trockenbau. Hotellerie und Gastronomie boten Köchen und qualifizierten Servicekräften neue Arbeitsstellen.

Seit Einführung der sozialen Grundsicherung werden arbeitslose Menschen gemeinsam von der Agentur für Arbeit und vom Jobcenter betreut. Die Arbeitsagentur war im Juni für 543 Menschen zuständig, 27 Personen weniger als im Monat zuvor. Das Jobcenter betreute im Raum Mindelheim 259 arbeitslose Frauen und Männer, 21 weniger als im Mai. (mz)

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