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06.03.2009

Prompte Chance zur Revanche

Kaufbeuren (mib) - Die Niederlage vom vergangenen Samstag beim Herner EV wurmt Trainer und Spieler des ESV Kaufbeuren noch immer. Schließlich hatten die Joker 2:4 verloren, obwohl sie zwei Drittel lang die deutliche stärkere Mannschaft waren. Wie gut, dass der Spielplan der Eishockey-Oberliga so schnell die Möglichkeit zur Revanche bietet. Schon am heutigen Freitag empfängt der ESVK um 19.30 Uhr die mit zahlreichen DEL-Spielern gespickte Mannschaft in der Sparkassen-Arena. Nicht wesentlich einfacher wird die Aufgabe am Sonntag um 18.30 Uhr beim Nord-Dritten EC Bad Nauheim.

"Wir haben uns die Niederlage in Herne und das Abrutschen auf Platz vier hinter Füssen selbst eingebrockt. Zum Glück gibt es jetzt so schnell die Möglichkeit, es wiedergutzumachen", sagt Trainer Marcus Bleicher.

Mit der Art, wie sich sein Team derzeit präsentiert, ist der Coach durchaus zufrieden. Aber da gibt es die zwei Baustellen, die in der Saison nie so ganz geschlossen werden konnten. Zum einen die Chancenverwertung, wobei 225 Treffer immerhin die drittbeste Ausbeute der Südteams darstellen. Zum anderen das Überzahlspiel, wobei auch hier der dritte Platz in der gesamten Oberliga sich positiv anhört. Das Problem ist aber, dass das Powerplay gegen schwache Teams zwar sehr gut klappt, gegen starke Gegner aber oftmals noch verbesserungswürdig ist. Wie zuletzt in Herne: "Nur ein Tor aus acht Überzahlsituationen ist natürlich viel zu wenig", räumt Bleicher ein.

Liesegang wieder dabei

Prompte Chance zur Revanche

Das Aufeinandertreffen des Süd-Vierten mit dem Nord-Fünften dürfte für die Zuschauer auf alle Fälle interessant werden, weil in dieser Spielzeit noch kein so stark besetztes Team zu Gast war. Im Vergleich zur Vorwoche wird die Aufgabe für den ESVK nicht einfacher, da Herne seinen Senkrechtstarter und Topscorer Nils Liesegang wieder dabei hat. Das 21-jährige Enfant Terrible war nach einem Ausraster vier Spiele gesperrt.

Am Sonntag in Bad Nauheim soll es dann endlich einmal wieder mit einem Auswärtserfolg im Norden klappen. "In Hannover und Herne hätten wir Punkte verdient gehabt. Dann muss es halt diesmal klappen", sagt Co-Trainer Ken Latta.

Die Trainer hoffen, dass der ESVK im Endspurt der letzten zehn Partien noch einen Sprung nach vorne machen kann.

Wie realistisch das ist, wissen sie selbst nicht. "Es kann sein, dass du acht von zehn Spielen gewinnst, und trotzdem nicht nach vorne rückst. Auf irgendwelche Endplatzierungen zu spekulieren, verbiete sich: "Wir versuchen, unsere Aufgaben zu lösen und haben genug Arbeit mit uns selbst."

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