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Gemeinderat

05.07.2018

Ramminger bekommen eigene Gemeindebücherei

Nach Auskunft von Bürgermeister Anton Schwele kommt der Ausbau der Hauptstraße im Norden gut voran. Jetzt werden dann die Versorgungsleitungen für Gas, Strom und Internet verlegt.
Bild: Wilhelm Unfried

Und noch ein weiterer, lang gehegter Wunsch wird sich bald erfüllen

Der Gemeinderat gab in seiner jüngsten Sitzung Finanzmittel in Höhe von 50 000 Euro für den Start einer Gemeindebücherei frei. Diese wird im neuen Gemeindehaus einen Platz finden und soll nicht zuletzt die Attraktivität des Ortes steigern. Und noch eine gute Nachricht hatte Bürgermeister Anton Schwele parat: Ebenfalls im Gemeindehaus wird im November eine praktischer Arzt seine Praxis öffnen. Auch damit geht eine lang gehegter Wunsch der Gemeinde und der Bürger in Erfüllung.

Bürgermeister Anton Schwele freute sich, dass man Frauen gefunden habe, die sich für die Gemeindebücherei engagieren. In einer ersten Tranche sollen 50000 Euro bereitgestellt werden. Mit dem Geld wird die Grundeinrichtung, also Regale, Sitzgelegenheiten, Computer und nicht zuletzt für 16000 Euro Bücher angeschafft. Schwele erklärte weiter, dass man dafür Zuschüsse erwarte. Hans Schindele begrüßte den Schritt ebenfalls. Er erinnerte daran, dass Kinder immer schlechter lesen würden. Andere Gemeinden rund um Rammingen seien hier schon weiter. Und es sei sehr positiv, dass ein Kreis von rund 15 Personen die Bücherei angeregt und durchgesetzt habe.

Und das neue Gemeindezentrum wird mit einer weiteren Einrichtung mit Leben erfüllt. Der Bürgermeister teilte mit, dass es nach einer langwierigen Suche gelungen sei, einen Arzt für Allgemeinmedizin zu finden, der im Gemeindehaus zum 1. November eine Praxis eröffnet.

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Überhaupt seien die Bauarbeiten voll im Zeitplan, die Verwaltung werde voraussichtlich im Oktober umziehen.

Gut voran komme auch der Ausbau der Hauptstraße im Norden. Der Kanal sei verlegt, jetzt kommen die Versorgungsleitungen (Strom, Internet etc.) unter den Boden.

Das Verhältnis zwischen Gemeinde und Telekom hat bekanntlich etwas gelitten, seit die Telekom den Antennenmasten ohne Rücksprache woanders als geplant situierte. Nun lag der Bauantrag auf einem privaten Grundstück dafür vor. Dabei ist auch eine Brücke vorgesehen. Die Räte sahen dabei einige Fragen nicht beantwortet, unter anderem wer für den Unterhalt aufzukommen habe. Weiter fehlte die Zustimmung der Nachbarn. Der Gemeinderat entschied deshalb, den Bauantrag vorerst zurück zu stellen, ehe die Telekom die fehlenden Fragen nicht nachreicht.

Weiter gab das Gremium noch grünes Licht für den Bau eines Jungviehstalles südlich des Frauenweges. Da das Gelände nicht an die Wasserversorgung angeschlossen ist, will sich der Bauherr mit einem Brunnen behelfen. Weiter informierte Schwele noch darüber, dass für die Löschwasserversorgung noch Pumpschächte gesucht werden. Es gebe bereits einige Vorschläge, wo diese situiert werden könnten.

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